Anregungen

SFC 153 - Haben & Sein10.02.2019

Dies ist das 53. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.

Haben und Sein. Viel wurde darüber schon diskutiert und geschrieben (insbesondere in den 70er Jahren durch Erich Fromm). Damals hatte es mich nicht interessiert, ich lernte gerade meditieren und übte Yoga.
Hier meine Sichtweise und Erfahrungen zu diesem Thema. Ich sehe keinen Unterschied zwischen Haben und Sein. Habe ich ein Auto oder bin ich Autobesitzer. habe ich studiert oder bin ich Doktor… Der Punkt ist, erweitert das was ich habe oder bin meine Identität oder nicht. Denn von allen was zu meiner Identität gehört bin ich abhängig. Verändert sich mein Auto, kaputt oder Kratzer, verändert sich meine Stimmung, Zufriedenheit, Glücksgefühl.
In der Regel sind wir mit vielem identifiziert, wie zum Beispiel: Job, Partner, eigene Fähigkeiten, eigene Erfolge, Kinder, Doktortitel, Internetseite, Anzahl Follower…
Mehr noch, in der Regel vergleichen wir das was wir haben oder sind mit Anderen. Was uns sofort gute oder schlechte Laune macht, abhängig davon wie wir drauf sind und ob wir uns nach oben oder nach unten vergleichen.

Einen Unterschied macht für mich Haben ins Sein. „Ich bin…“ Aussagen sind mächtiger als „Ich habe…“ Aussagen. Durch sie werden Glaubenssatze und Überzeugen geboren, in der Regel weniger hilfreiche.

Wirkliches Sein, wie ich es auch aus dem Zen-Buddhismus kenne ist nur im Jetzt, nicht vergleichbar und nicht erreichbar. Gehen wir durch die Natur, atmend, nur wahrnehmend, ohne aktiv zu denken, erleben wir eine Idee davon. Wir können auch im Alltag in diesem Bewusstsein sein: Präsent, handelnd, ohne ich, einfach das was gerade anliegt.

Die Aufgabe für die nächsten sieben Tage:

  • Eine Woche Lang achten wir auf alles was wir haben und sind. Nicht was ist sondern was wir darüber denken und sagen. So können wir nach und nach herausfinden, was alles unsere Identität erweitert.
  • Jeden Tag, zwischendurch einfach mal nur sein, atmen, ohne zu reagieren. Wie fühlt es sich an?

Hier der Link zu meinem Video auf YouTube dazu.

Kategorien: erfüllt leben, Sinn

SFC 152 - Glück06.01.2019

Dies ist das 52. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.

Zwei Monate dauerte meine Zwangspause (Krankenhaus, Reha). Nun bin ich wieder da, einer weniger angenehmen Erfahrung reicher.

Das Thema dieser Woche: Glück
Viele haben gute Dinge darüber geschrieben, so dass ich hier nicht so ausführlich werde. Lesen Sie einfach Hirschhausens Buch “Glück kommt selten allein”. Oder besser noch, schreiben Sie ein Glückstagebuch. Sehr schön und anregend ist Hirschhausend Buch: “MEIN Glück kommt selten allein”. Ich habe es 2x geschrieben, ganz wunderbar (einzelne Exemplare gibt es noch für 5 Euro)

Dr. Eckard von Hirschhausen hat 5 Arten wie uns das Glück begegnen kann definiert, wunderbar. Und er beschreibt, wie man es herausfordern kann.

In meiner Beschäftigung mit dem Glück sind mir 2 wichtige Punkte in den Sinn gekommen:
1. Um glücklich zu sein, Glück zu erleben, brauchen wir eine passende innere Einstellung. Können wir positiv in unseren Tag blicken hat das Glück einen besseren Nährboden als wenn wir überall nur Probleme sehen.
2. Für das glücklich sein müssen wir uns entscheiden. In jedem Moment finden unsere Entscheidungen statt und wir bemerken es kaum mehr. Diese Entscheidungen sind es die auf unserem Weg die Weichen für glückliche, oder eher ärgerliche Momente stellen.

Die Aufgabe für die nächsten sieben Tage:
Wir vergessen für 7 Tage unsere Umstände und nehmen uns morgens eine Minute Zeit uns richtig einzustellen: “Heute ist ein guter Tag, heute warten 100 kleine* Glücksmomente auf mich. Alles was ich erlebe hat das Potential mich glücklich zu machen.”
Wir versuchen uns jeder “Weiche” bewusst zu sein und entscheiden uns für Glück, für Lebensfreude, fürs nicht Rechthaben wollen.
Nach 7 Tagen schauen wir wie es uns geht und ob es sich lohnt sich weiter fürs Glück zu entscheiden.

Das Video über das Glück habe ich zwei Tage vor dem Beginn meiner Zwangspause aufgenommen, hier ist es, passend zum neuen Jahr und den nicht umgesetzten guten Vorsätzen. Video auf YouTube

Kategorien: erfüllt leben, Sinn

Familie28.12.2018

Familie_5511Ja, Familie ist uns wichtig, sagen wir gern.
Familie ist kein Zeitvertreib, Familie ist wesentlich.

2 Punkte

Erstens: Wie viel Zeit verbringen wir mit unserer Familie? Nicht einkaufen, kochen, reparieren…
Sondern persönlich, in Kontakt mit Kindern, Partner oder Eltern?

Und zweitens: Mit wie viel Aufmerksamkeit sind wir dabei? Schauen wir nur gemeinsam Fern oder spielen wir zusammen? Reden wir über Andere, über Krankheiten oder über wesentliches?

Mein Spruch als Bild sehen Sie auf Instagram.

Zeit ist ein kostbares Gut
Aufmerksamkeit macht sie zum Juwel

Kategorien: erfüllt leben

SFC 151 - Zeitvertreib02.11.2018

Dies ist das 51. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung. Das Thema dieser Woche: Zeitvertreib.

Hallo Freund was machst Du so? – Nichts – Mir ist der Tag zu lang, lass uns ein wenig die Zeit vertreiben. – Gute Idee.

Das wertvollste was wir haben ist nicht Erfolg oder viel Geld, es ist unser Leben. Nur diejenigen von uns die Leben können das hier lesen. Auf dem Friedhof sind die, die kein Leben mehr haben. Das Ende-Jahr liegt in der Vergangenheit. Auch interessant ist, egal wie toll oder Reich der Mensch war, sein Leben reduziert sich zu einem Bindestrich. Ist wieder ein anderes Thema. Das Leben ist zu groß, wir schauen uns mal ein Tag an. Jeder Mensch, ob reich oder Arm, bekommt jeden Morgen einen Tag, ca. 16 wache Stunden. Die gestaltet er mit Arbeit, Verpflichtungen, Fernsehn, Familie und Kinder. Interessant ist, dass meist nicht das was uns wichtig ist viel Zeit bekommt. Unsere Kinder zum Beispiel, 5 Minuten am Abend zwischen Essen und der Flimmerkiste.
Wenn wir nichts mit unserer Zeit, mit so vielen Stunden pro Tag anfangen können dann vertreiben wir einfach ein paar Stunden.
Wir müssen unterscheiden: Wenn uns zum Beispiel Sport interessiert, wir Freude daran haben Sportschau, Fußball zu schauen, dann ist es kein Zeitvertreib, dann dient es unserem erfüllten Leben. Wenn wir die Zeitung lesen, damit wir mitreden können, mit Menschen und Themen die uns nicht interessieren, dann ist es Teitvertreib.
Oft tun wir auch Dinge die uns Spaß machen zu lang. Dann wird aus Spaß Zeitvertreib und wir fühlen uns anschließend nicht erfüllt.

Wann waren Sie das letzte mal kreativ? Wann haben Sie das letzte mal eine eigene Idee gehabt?

Die Aufgabe für die nächsten sieben Tage:
Wir achten den ganzen Tag, auf der Arbeit, Zuhause, wo wir auch sind darauf. Ist das was wir tun für uns, zu unserer Freude oder vertreiben wir unsere Zeit. Wir achten 7 Tage darauf, machen uns Notizen und ziehen dann Bilanz

Die Zeit die wir jeden Tag bekommen ist das wertvollste was wir haben.

Hier der Link zu meinem Video auf YouTube dazu.

Kategorien: erfüllt leben, Sinn

SFC 150 - Zwangspause14.10.2018

Dies ist das 50. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.

Das Thema dieser Woche: Zwangspause. Dieses Thema und meine Zwangspause war nicht geplant, Liegt in der Natur der Sache. Gründe für Zwangspausen sind sehr vielseitig. Was ist nun eine Zwangspause?
1. Sie kommt zu 100% unerwartet (ich ging am Nachmittag zum Arzt mit ein paar einfachen, für mich nicht wirklich beängstigten Symptomen. Auto stehen lassen, mit Blaulicht durch den Berufsverkehr ins Krankenhaus, 18 Uhr dort, 19 Uhr Hertzkatheter Untersuchung.)
2. Sie holt uns zu 100% aus unserem gewohnten Leben, Arbeit, Familie … (Nach ein Paar Tagen realisierte ich erst, während ich eine Woche auf meine Bypass-OP warten musste, dass ich alle Termine, alle Beschäftigungen für die nächsten 6 Wochen canceln musste, als selbstständiger ist das sehr bitter.
3. Krankenhausaufenthalt: die ersten 1-3 Wochen sind in der Regel sehr schmerzhaft und insgesamt auch sehr zehrend an Gemüt und Körper.
4. Die REHA, etwa 3 bis 4 Wochen. Hier fühlt man sich in der Regel etwas besser, es geht Tag für Tag bergauf. Diese Wochen verleiten dazu parallel schon wieder zu arbeiten, telefonieren, Internet…, was wirklich nicht sinnvoll ist !

Bei einer Zwangspause geht es ums LEBEN, man lebt noch, ein nicht zu unterschätzender Fakt. Sinnvoll ist, wenn wir uns in dieser Zeit Gedanken darüber machen: „Was will ich in den verbleibenden Jahren tun?“ Stellt man sich diese Frage ohne Zwangspause, ist es in der Regel eher theoretisch (geht natürlich auch und sollte man auch tun). Während einer Zwangspause haben wir Zeit und eine recht frische, passende Erfahrung, um diese Frage ganz praktisch zu erleben. Meine gern gestellte Frage passt hier auch sehr gut: „Worum geht es eigentlich?“

Karriere, Erfolg, Finanziell unabhängig (ab wann ist man eigentlich finanziell unabhängig?), ist für viele Menschen wichtig. Alles gut, aber nicht zu 100%. Passiert etwas fällt das Kartenhaus zu 100% in sich zusammen.

Die Aufgabe für die nächsten sieben Tage:
1. Nehmen Sie sich einen ganzen Tag frei, tragen Sie einen Tagestermin in Ihren Kalender ein. Ein Tag frei von Arbeit, Familie, Nachrichten und Fernsehen. Tun Sie etwas ganz anderes. Nehmen Sie sich Zeit zum beobachten, die Gedanken laufen zu lassen. Nehmen Sie sich etwas zum Schreiben und zum Zeichnen mit. Reden Sie nicht länger über belanglose Dinge mit anderen Menschen. Seien Sie bei sich! Abends, Zuhause auch nicht reden, erst am nächsten Tag wieder.
2. Nehmen Sie sich jeden Abend eine viertel bis halbe Stunde Zeit für sich, ohne Arbeit, Familie, Nachrichten und Fernsehen. Reflektieren Sie Ihren freien Tag, seien Sie kreativ oder einfach nur still. Schreiben oder und zeichne Sie.

Hier der Link zu meinem Video auf YouTube dazu.

Kategorien: erfüllt leben, Sinn

SFC 149 - Heute09.09.2018

Dies ist das 49. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung: Heute. Das bedeutet, dass es heute ganz konkret um das Leben geht, um unser Leben. Für mich hat „Heute“ zwei Aspekte, einen zeitlichen und einen Zeitlosen.

Im zeitlichen Aspekt von Heute geht es um das was wir heute tun. Morgen können wir nichts tun. Und Gestern haben wir was getan oder auch nicht. Gestern sind Erinnerungen, Morgen sind Möglichkeiten. Die Zukunft können wir planen und an unsere Vergangenheit können wir uns erinnern. Heute, das sind 16 wache Stunden an denen wir etwas tun können.
Unsere Uhr zeigt die Zeit, zeigt uns den zeitlichen Aspekt von Heute. Sie zeigt uns wo wir uns in unserem Heute gerade befinden. Die Zeit vergeht, wir können sie nutzen oder vertreiben.

Im Zeitlosen Aspekt von Heute geht es um leben, um das Sein. Hier gibt es nur ein Jetzt, den einen Moment in dem wir atmen. Es spielt keine Rolle ob es Vormittag oder Nachmittag ist. Wir sind, wir Leben, in diesem einen unserem jetzigen Augenblick.
Leben findet nur jetzt statt. Das Symbol dafür wäre die Uhr ohne Zeiger. Es geht darum, dass wir uns diesem JETZT bewusst werden.

Heute = MEIN LEBEN. Dieses unsere Leben ist eine Aneinanderreihung von Entscheidungen. Am Anfang unseres Lebens entscheiden andere für uns. Wenn wir langsam älter werden, erwachsen werden, beginnen wir, natürlicher weise, selber zu entscheiden. Oft verlieren viele von uns das Interesse am selber entscheiden. Es scheint einfacher einiges im Leben als gegeben hinzunehmen und anderes von anderen entscheiden zu lassen (Eltern, Lehrer, Chef, Partner und so weiter) Viele entscheiden sich also dafür nicht selber zu entscheiden, nicht die Verantwortung zu übernehmen, ihr Leben nicht selber zu leben.

Was wollen wir, dass in unserem Jetzt passiert, wo wollen wir Morgen oder in 5 Jahren sein?

Wir haben ein Leben, wir haben Zeit, jeden Tag. Und es ist unsere Entscheidung, was wir erleben.

Die Aufgabe für die nächsten sieben Tage:
Bewusst Leben. Aufmerksam durch unseren Alltag gehen. Unsere 16 wache Stunden, unser Heute, bewusst erleben. Wir achten Heute auf das was wir tun und warum wir es tun. Wir entscheiden uns bewusst dafür, auch wenn manche unserer Aufgaben uns nicht gefallen (Entscheiden wir uns dafür, können wir leichter etwas daran ändern).
Morgens sind wir für eine, oder ein paar Minuten still. Wir bedanken uns für die kommenden Stunden unseres neuen Heute. Ob geplant oder spontan, wir gehen in unseren Tag und leben ihn. Es ist unser Tag, wir haben die Verantwortung. Wir können uns für Veränderungen entscheiden, oder für das was wir tun. Wir können uns für einen glücklichen Tag entscheiden – jeden Tag. Als Übung: 7 Tage lang.
Nach 7 Tagen ziehen wir Bilanz. Was haben wir erlebt, wie waren diese Tage.

Hier der Link zu meinem Video auf YouTube dazu.

Kategorien:

SFC 148 - Vergebung02.09.2018

Dies ist das 48. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung: Vergeben.
Wann ist Vergebung notwendig? – Wenn geurteilt oder gewertet wurde. Die großen Themen aus unserer fernen Vergangenheit, genauso wie unsere alltäglichen Situationen.

Wer kann vergeben? – Klar, denken wir an vergeben kommt uns die Kirche in den Sinn, sie ist Profi im Vergeben. Früher konnte man bezahlen, und dann waren die Sünden oder irgendwelche Taten vergeben. Heute macht es Gott, im Namen eines der bescheid weiß. Denn das ist nicht so einfach, nicht jede Tat ist vergebungswürdig und nicht jede Tat lässt sich einfach so ohne Buse und so vergeben.
Ich weiß, ein Fremder kann mir nicht irgendwas vergeben und Gott kann nicht vergeben!! Er oder sie oder es kennt nicht einmal das Wort. Warum? Weil Gott nie geurteilt oder gewertet hat!! Gott ist Liebe, Gott kann nur lieben, alles!
Vergebung ist für uns, hier auf der Welt. Ich glaube Vergebung ist ein Sinn im Leben eines jeden Menschen. – Wer kann vergeben? Nur ich! und wem? nur mir!

Wie wird vergeben? – Nach dem wie wir es gelernt haben vergeben wir demjenigen der uns etwas angetan hat, aber nur wenn der andere sich entschuldigt. Ok, das kann bei den ganz gr0ßen Themen ein erster Schritt sein. – Vergebung ist wenn ich mein Urteil, meine Wertung über das was geschehen ist zurück nehme, wenn ich loslasse, annehme.

Was geschieht wenn wir vergeben? – Frieden, Liebe, Kontakt. Wir kommen wieder in Kontakt mit unserem Gegenüber, mit uns selbst. Ein tiefer Friede entsteht, und Liebe.

Wenn wir irgendwann von dieser Welt gehen, können wir nichts von dem mitnehmen was wir getan oder erreicht haben. In Frieden, mit Liebe in Herzen zu gehen, ist das größte, das schönste was es gibt.

Wie ich Vergebung verstehe und erlebe ist durch das Buch „Ein Kurs in Wundern“ geprägt. Ein umfangreiches Werk, das mehrere Jahre tägliches Studium erfordert (hier eine kurze Beschreibung: Link).

Die Aufgabe für die nächsten 7 Tage:
Es geht nicht um die großen Themen, jene die wir schon lange mit uns herum tragen. Wir üben mit den kleinen, ganz aktuellen, alltäglichen. Wir beginnen bei uns, und üben uns in diesen Tagen nicht über das was wir getan oder nicht getan haben zu urteilen. Und wenn wir geurteilt haben versuchen wir unser Urteil wieder zurück zu nehmen, uns anzunehmen.
Oder wir beginnen bei Menschen die uns begegnen. Wir urteilen nicht oder wir nehmen unser Urteil zurück, indem wir den Menschen so annehmen wie er ist.
Wir genießen das Erleben von Frieden, Liebe und Kontakt.

Hier der Link zu meinem Video auf YouTube dazu.

Kategorien: erfüllt leben, Sinn

SFC 147 - Entwicklung26.08.2018

Dies ist das 47. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung: Entwicklung. Entwicklung geschieht in zwei Bereichen: körperlich und geistig. Die körperliche Entwicklung geschieht größtenteils von selbst und ist mit 20-25 Jahren abgeschlossen. Was man so für die körperliche Fitness tun kann, ist wichtig, soll aber heute, hier nicht zum Thema werden.

Die Geistige Entwicklung geschieht, wie man seit einigen Jahren weiß, ein Leben lang. Der erste Abschnitt dieser Entwicklung, die ersten 15 bis 25 Jahre, geschehen, wie beim Körper, halbwegs automatisch. Der Motor dafür ist das Interesse.
Interessanter weise verlieren die meisten von uns während des Erwachsenwerdens dieses Interesse, und tun nach ihrer Ausbildung nichts mehr für ihre Entwicklung.

Nun ist es so, dass in einem gesunden Geist immer Entwicklung stattfindet. Alles was wir regelmäßig tun, können wir mit der Zeit besser. Und WAS sich entwickelt, ist immer unsere Entscheidung, wenn nicht bewusst, dann unbewusst. So üben wir uns im Jammern, im über andere reden, Kreuzworträtzel, Nachrichten wiederkauen, sich selber gut darstellen, chatten, Videos schauen und so weiter.

Wodurch entwickeln wir etwas? Durch lernen, erleben und tun.
Was sind unsere Motivatoren, unsere Gründe? Was gibt uns Energie? Unser Interesse, die Aussicht auf Geld, unsere Ziele und erfüllt sein.

Diese Woche geht es mir darum, dass wir bewusst mitbekommen was wir entwickeln und ob es uns dient.

So ist die Aufgabe für die nächsten 7 Tage:
1. Immer wieder, den ganzen Tag über schauen was wir regelmäßig tun, was wir lernen wo wir uns entwickeln. Dient es uns, bringt es uns weiter. Über andere reden zum Beispiel. Eine Fähigkeit in der es manche Menschen zum Meisterschaft bringen. Bringt uns diese Fähigkeit irgendwas oder kostet sie nur Zeit und Energie.
Wir notieren uns alle Bereiche die wir finden. Wir schauen ob sie uns weiter bringen oder nicht. Von weniger guten Gewohnheiten los zu lassen ist oft nicht leicht. Hier hilft es uns, wenn wir uns auf andere Dinge ausrichten.
2. Absichtlich etwas für unsere Entwicklung tun und uns am Abend erfüllt fühlen.

Hier der Link zu meinem Video auf YouTube dazu.

Kategorien: Erfolg, erfüllt leben