Anregungen

Tag für Tag23.07.2012

Worum geht es eigentlich? Was will ICH eigentlich?
Ich fühle mich überfordert, sehe immer wieder keinen Sinn in dem ganzen Auf und Ab.

“Das Leben ist nur dafür da, dass wir es leben.
Nicht damit wir es meistern oder irgend ein Ziel erreichen.
Ziele die wir erreichen sind nur für uns, für unsere >Zwischendurch Freude<
Worum es eigentlich geht finden wir im Augenblick.”

Ich werde mir Zeit nehmen für meine Gedanken – und ich werde zu ihnen stehen.

Kategorien: Sinn

Die kreativste Zeit15.07.2012

Schon mal was von Lärchen und Eulen gehört?
Eulen sind Nachts produktiv und Lärchen Morgens.
Aber wie steht es mit dem Musenkuss?
Die Ergebnisse einer kleinen Forschung die in folgendem Artikel beschrieben werden zeigen verblüffende Ergebnisse.

Nachtrag (25.5.2016) – Stelle gerade fest, dass die die entsprechende Seite auf der “karierebibel” leider nicht mehr zur Verfügung steht.

Bei diesem Thema geht es darum, dass wir in Zeiten, in denen wir “nicht ganz da sind” kreativer sind. Unser Geist kann unkontrolliert fließen und findet so ganz neue Gedanken und Zusammenhänge.

Hier trotzdem ein Link zur “karierebibel” zum Thema Kreativitätstechniken

Kategorien: Kreativität

Ein Tag, ein Leben27.09.2011

Für mich ist jeder Tag wie ein neues Leben, so ein bischen. Nur mit dem Unterschied, dass wir uns an unsere Vorleben erinnern, naja ein wenig.
Und genau das ist das Problem, wir füllen unseren neuen Tag mit Gedanken aus unseren vergangenen Leben, vergangenen Tagen, fast zu 100%. Kein wunder, dass wir die selben Tage wieder und wieder leben.
Genau genommen ist jeder Tag neutral, wir sind es, die unseren Tag mit Befürchtungen, Freuden und all unseren Gewohnheiten von Gestern füllen. Da ist kein Platz für ein neues Bild, eine Veränderung.

Kategorien: erfüllt leben

Was wir hineingießen ist auch drin23.09.2011

Das worüber wir uns wundern ist für uns magisch.

Eckart von Hirschhausen spricht von einer magischen Tasse, die er in seiner “Glücksbox” verkauft: Sie füllt sich, sobald man etwas hineingießt. – Nicht magisch? Genauso magisch wie:

Wir denken negativ und wundern uns, dass es uns schlecht geht.

Wir reden Menschen ein, dass sie es nicht können und wundern uns, dass sie es nicht schaffen.

Wir zweifeln an unseren Fähigkeiten und wundern uns dass wir nicht erfolgreich sind.

Kategorien: erfüllt leben

Nur gerade jetzt19.09.2011

Du siehst nur ein kleines Stück deines Weges, nur von gerade eben bis gleich. Schaust du während du gehst tiefer in die Vergangenheit, siehst du nicht mehr was kommt. Blickst du weiter in die Zukunft, verlierst du das was ist. Nur das Stück deines Weges, auf dem du gerade gehst, kannst du wirklich sehen.

Kategorien: erfüllt leben

Freiheit23.08.2011

freiheit.jpgGedanken zur Karte “Freiheit” aus meinem “Gefühle des Herzens” Karten-Set
Gemalt von Susanne Steinhauer-Paraquin

Freiheit ist, wenn ich etwas anderes denken, sagen und tun kann als Gestern. Unser Gefängnis sind nicht die Umstände sondern sind wir selbst, sind unsere Muster und unsere, immer wieder gleichen, Entscheidungen. Das anzunehmen ist unser erste große Schritt in die Freiheit.

Autonomie und Kreativität ist gelebte Freiheit. Es geht nicht darum jeden Tag etwas anderes zu tun, oder zu prüfen warum wir nicht etwas anderes tun. Es geht darum bei uns selbst zu sein, mit uns selbst verbunden, uns selbst auszudrücken. Frieden in uns und ein Gefühl von Liebe wird die Folge sein.

Kategorien: Erfolg, erfüllt leben

Die Absurdität des Roten Teppichs21.08.2011

Ich glaube seit es Menschen gibt, gibt es einen Roten Teppich. Interessant wäre es zu erforschen seit wann er rot, und aus Stoff ist.
Menschen lieben und brauchen Unterschiede. Menschen wollen etwas besonderes sein und sie wollen von Anderen so gesehen werden. Menschen wollen andere Menschen, die besonders sind sehen, kennen, berühren, besser noch, von ihnen gesehen, gekannt oder berührt werden.

Was Menschen glücklich macht wenn sie oben stehen, “erfolgreich” sind und bewundert werden ist bekannt. Jeder hat es, vielleicht auch nur im ganz kleinen, schon einmal erlebt. Aber was ist es das einen Menschen einen Anderen bewundern lässt? Warum wollen Menschen in der Nähe eines Anderen, vermeindlich besondern Menschen sein? Meinen sie dass Ruhm abfärbt? Ich meine, im Sturm ihrer Begeisterung können sie sich für Momente, so wie der besondere Mensch fühlen, den sie bewundern.
Was wäre der Rote Teppich für die besonderen Menschen, wenn niemand da wäre, der sie bewundert. Und was könnte der Rote Teppich für die “normalen” Menschen sein, wenn sie einmal, ohne dass es jemand sieht, darüber gehen und sich selbst ganz besonders fühlen?

Überall in unserem Leben, in unserem Alltag lauern sie, die großen und kleinen Roten Teppiche. Besonders sein, bewundert werden, schon als kleines Kind genießen wir das gute Gefühl, des bewundert werdens. Später dann, wenn wir erkennen, dass in unserer Gesellschaft nicht jeder besonders sein kann, bewundern wir die, die es geschafft haben. Und unsere Bewunderung gibt uns ein kleinwenig ihrer Besonderheit, scheinbar. Wir gehören dazu, sind ein Teil von Ihnen, den Besonderen. Ja, wir machen sie zu dem was sie sind.

Du meinst, ihre besonderen Fähigkeiten machen sie zu etwas besonderem? – Nein, ganz sicher nicht. Es gibt viele Andere mit ihren Fähigkeiten, doch keiner kennt sie, niemand bewundert sie. Viele tun etwas besonderes, sind Helden, doch keiner bemerkt es. So bewundert sie niemand und sie sind nichts Besonderes, so wie ich und du.

So machen wir durch unsere Bewunderung irgendwelche Menschen zu etwas Besonderem, wir bringen diese Menschen, denen wir garnichts bedeuten, auf den Roten Teppich und stellen uns davor um sie zu bewundern.

Nochmal: die berühmten, tollen Menschen sind nicht besoners, weil sie so toll sind, sondern weil sie von uns bewundert werden. Würden wir sie nicht bewundern, wären sie so toll, wie viele andere auch und nichts besonderes mehr. – So lasst uns das besonders machen, was uns wichtig ist, Menschen, Tiere, Pflanzen, Dinge, Orte, die uns etwas bedeuten – angefangen bei uns selbst.

Und wenn wir genug davon haben, erkannt haben, dass jeder, dass alles auf seine Weise besonders ist, dann lassen wir es einfach sein. Finden die Menschen auf und neben den Roten Teppich gleichtoll und gleich liebenswert. So können wir, egal was wir erleben genießen. Es ist ein Spiel, unser Spiel, lasst es uns gemeinsam spielen, ohne trennende Größenunterschiede.

Kategorien: Erfolg, erfüllt leben