Kategorien Erfolg

SFC 149 - Heute09.09.2018

Dies ist das 49. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung: Heute. Das bedeutet, dass es heute ganz konkret um das Leben geht, um unser Leben. Für mich hat „Heute“ zwei Aspekte, einen zeitlichen und einen Zeitlosen.

Im zeitlichen Aspekt von Heute geht es um das was wir heute tun. Morgen können wir nichts tun. Und Gestern haben wir was getan oder auch nicht. Gestern sind Erinnerungen, Morgen sind Möglichkeiten. Die Zukunft können wir planen und an unsere Vergangenheit können wir uns erinnern. Heute, das sind 16 wache Stunden an denen wir etwas tun können.
Unsere Uhr zeigt die Zeit, zeigt uns den zeitlichen Aspekt von Heute. Sie zeigt uns wo wir uns in unserem Heute gerade befinden. Die Zeit vergeht, wir können sie nutzen oder vertreiben.

Im Zeitlosen Aspekt von Heute geht es um leben, um das Sein. Hier gibt es nur ein Jetzt, den einen Moment in dem wir atmen. Es spielt keine Rolle ob es Vormittag oder Nachmittag ist. Wir sind, wir Leben, in diesem einen unserem jetzigen Augenblick.
Leben findet nur jetzt statt. Das Symbol dafür wäre die Uhr ohne Zeiger. Es geht darum, dass wir uns diesem JETZT bewusst werden.

Heute = MEIN LEBEN. Dieses unsere Leben ist eine Aneinanderreihung von Entscheidungen. Am Anfang unseres Lebens entscheiden andere für uns. Wenn wir langsam älter werden, erwachsen werden, beginnen wir, natürlicher weise, selber zu entscheiden. Oft verlieren viele von uns das Interesse am selber entscheiden. Es scheint einfacher einiges im Leben als gegeben hinzunehmen und anderes von anderen entscheiden zu lassen (Eltern, Lehrer, Chef, Partner und so weiter) Viele entscheiden sich also dafür nicht selber zu entscheiden, nicht die Verantwortung zu übernehmen, ihr Leben nicht selber zu leben.

Was wollen wir, dass in unserem Jetzt passiert, wo wollen wir Morgen oder in 5 Jahren sein?

Wir haben ein Leben, wir haben Zeit, jeden Tag. Und es ist unsere Entscheidung, was wir erleben.

Die Aufgabe für die nächsten sieben Tage:
Bewusst Leben. Aufmerksam durch unseren Alltag gehen. Unsere 16 wache Stunden, unser Heute, bewusst erleben. Wir achten Heute auf das was wir tun und warum wir es tun. Wir entscheiden uns bewusst dafür, auch wenn manche unserer Aufgaben uns nicht gefallen (Entscheiden wir uns dafür, können wir leichter etwas daran ändern).
Morgens sind wir für eine, oder ein paar Minuten still. Wir bedanken uns für die kommenden Stunden unseres neuen Heute. Ob geplant oder spontan, wir gehen in unseren Tag und leben ihn. Es ist unser Tag, wir haben die Verantwortung. Wir können uns für Veränderungen entscheiden, oder für das was wir tun. Wir können uns für einen glücklichen Tag entscheiden – jeden Tag. Als Übung: 7 Tage lang.
Nach 7 Tagen ziehen wir Bilanz. Was haben wir erlebt, wie waren diese Tage.

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Kategorien: Erfolg, Sinn

SFC 147 - Entwicklung26.08.2018

Dies ist das 47. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung: Entwicklung. Entwicklung geschieht in zwei Bereichen: körperlich und geistig. Die körperliche Entwicklung geschieht größtenteils von selbst und ist mit 20-25 Jahren abgeschlossen. Was man so für die körperliche Fitness tun kann, ist wichtig, soll aber heute, hier nicht zum Thema werden.

Die Geistige Entwicklung geschieht, wie man seit einigen Jahren weiß, ein Leben lang. Der erste Abschnitt dieser Entwicklung, die ersten 15 bis 25 Jahre, geschehen, wie beim Körper, halbwegs automatisch. Der Motor dafür ist das Interesse.
Interessanter weise verlieren die meisten von uns während des Erwachsenwerdens dieses Interesse, und tun nach ihrer Ausbildung nichts mehr für ihre Entwicklung.

Nun ist es so, dass in einem gesunden Geist immer Entwicklung stattfindet. Alles was wir regelmäßig tun, können wir mit der Zeit besser. Und WAS sich entwickelt, ist immer unsere Entscheidung, wenn nicht bewusst, dann unbewusst. So üben wir uns im Jammern, im über andere reden, Kreuzworträtzel, Nachrichten wiederkauen, sich selber gut darstellen, chatten, Videos schauen und so weiter.

Wodurch entwickeln wir etwas? Durch lernen, erleben und tun.
Was sind unsere Motivatoren, unsere Gründe? Was gibt uns Energie? Unser Interesse, die Aussicht auf Geld, unsere Ziele und erfüllt sein.

Diese Woche geht es mir darum, dass wir bewusst mitbekommen was wir entwickeln und ob es uns dient.

So ist die Aufgabe für die nächsten 7 Tage:
1. Immer wieder, den ganzen Tag über schauen was wir regelmäßig tun, was wir lernen wo wir uns entwickeln. Dient es uns, bringt es uns weiter. Über andere reden zum Beispiel. Eine Fähigkeit in der es manche Menschen zum Meisterschaft bringen. Bringt uns diese Fähigkeit irgendwas oder kostet sie nur Zeit und Energie.
Wir notieren uns alle Bereiche die wir finden. Wir schauen ob sie uns weiter bringen oder nicht. Von weniger guten Gewohnheiten los zu lassen ist oft nicht leicht. Hier hilft es uns, wenn wir uns auf andere Dinge ausrichten.
2. Absichtlich etwas für unsere Entwicklung tun und uns am Abend erfüllt fühlen.

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Kategorien: Erfolg, erfüllt leben

SFC 145 - Erfolg12.08.2018

Dies ist das 45. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung: Erfolg, wie werde ich erfolgreich? oder besser noch: Bin ich erfolgreich? Es gibt zwei Arten von Erfolg oder Erfolgreich sein:
1. Äußerer Erfolg = finanzieller Erfolg. Dieser Erfolg ist messbar, und vergleichbar. Ganz einfach, ist mein Bankkonto 7-stellig bin ich erfolgreich. Ich mein Auto neuer, mein Haus größer, mein Partner toller, bin ich öfter im Urlaub, hab ich mehr Likes, mehr Fans als mein Nachbar, als mein Konkurrent, Vorbild, Feind… Bin ich erfolgreich. Der Schlüsselbegriff hier ist MEHR !
Es geht darum die Erfolgsleiter zu erklimmen. Was leicht übersehen wird ist, dass diese endlos ist. Das heißt, sie endet in der Regel in Krisen. Ein guter Vergleich ist das Hamsterrad.

2. Innerer Erfolg = erfüllt sein. Hier fragen wir uns: bin ich mit den Umständen die ich mir geschaffen habe zufrieden und glücklich, fühle ich mich in meinem Leben erfüllt? Wenn ja, bin ich erfolgreich. Mehr geht nicht. Auch weitere Millionen können da nichts drauf setzen.

Geld hat nichts mit erfolgreich zu tun. Geld bietet mehr Möglichkeiten und in der Regel auch mehr Probleme.

Sind wir auf der Leiter am klettern, ist keine Zeit für ein Gefühl von erfüllt sein.

Mit viel Geld erfolgreich zu sein ist eine größere Herausforderung als mit wenig Geld erfolgreich zu sein.

Aufgabe für die nächsten 7 Tage:
Für die weniger Reichen unter uns: Wir üben uns darin das wertzuschätzen was wir haben. Wir leben, wir haben Fähigkeiten und können etwas tun. Wenn das was wir tun uns erfüllt, wunderbar, wir leben unseren Tag bewusst, fühlen uns erfolgreich.
Wenn das was wir tun uns nicht erfüllt, ändern wir etwas. Sind wir selbst die Veränderung die wir erwarten. Jeden Tag ein wenig. Wir sind stolz auf uns, Tag für Tag, ein Gefühl von Zufriedenheit und Glück stellt sich ein, immer wieder – Das ist echter, persönlicher Erfolg.
Für die Reichen unter uns: Das Rad etwas langsamer gehen (vielleicht auch mal ein paar Millionen sausen lassen. Was wir haben ist mehr als genug für dieses Leben). Wir nehmen uns zwischendurch Zeit zum Genießen. Nicht die tollen Dinge oder Umstände, sondern das Leben, das Sein, das wichtige im Leben was wir haben. Zeit, die Luft zum Atmen, unseren Körper, andere Menschen. Immer wieder, jeden Tag, morgens, mittags und abends, wenigstens 10 Minuten. Nichts besonderes, sich einfach erfüllen lassen vom Sein, vom Leben an sich. Das Gefühl von erfolgreich stellt sich ein, einfach so, ohne vergleichen, ohne mehr, mehr, mehr, ohne teure, tollen Dinge oder Umstände. und das jeden Tag !!

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Kategorien: Erfolg, erfüllt leben

SFC 141 - Perfekt sein15.07.2018

Dies ist das 41. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung: Perfekt sein. Heute geht es mir um eine neue, konstruktive Verwendung des Begriffes „perfekt“. Man redet immer gern von den Perfektionisten, die entweder alles so gut hinbekommen, eben perfekt oder nichts richtig auf dir Reihe bekommen, weil ihre Ziele viel zu hoch gesteckt haben.
Ich möchte heute den Menschen eine Anregung geben die gerne perfekt wären, es aber nicht sind. Und den Menschen die Perfektionisten sind, die aber ihrem hohen Standard in der Regel nicht gerecht werden. – Es ist ganz einfach, so oder so. Perfektionismus als Ausrede gibt es nicht mehr, weil jeder perfekt sein kann!

Also erstens: perfekt gibt es nicht, außer vielleicht bei einer Rechenaufgabe. Wenn wir eine Arbeit zu schreiben haben oder einen Workshop ausarbeiten. Perfekt geht nicht. Jeder Lehrer, jeder Teilnehmer hat eine andere Ansicht von perfekt.
Und zweitens: das was heute vielleicht annähernd perfekt ist, ist es morgen schon nicht mehr.

Der Schlüssel liegt wie immer bei uns. Es geht darum unser perfekt zu leben, das heißt: Wir tun das Maximum was wir heute tun können. Und das sind unsere 100%
Es spielt keine Rolle, ob unsere 100% für irgend jemand anderes 80% oder vielleicht nur 30% sind. Für uns sind es 100% es sind unsere 100%. Morgen können wir vielleicht ein klein wenig geben, wieder unsere 100%. So macht das geben von 100% richtig Spaß. Kein vergleichen mit jemand tollem oder jemand weniger tollen ist mehr notwendig.

„Gebe ich heute das was ich kann, bin ich glücklich“

Die Aufgabe für die nächsten 7 Tage: Wir versuchen bei allem was wir tun, privat, persönlich und beruflich, unser Maximum zu geben, unsere 100%, einfach so, weil wir es können, weil es uns Freude bereitet.

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Kategorien: Tools, Erfolg

SFC 140 - Vergleichen08.07.2018

Dies ist das 40. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung: Vergleichen. Vergleichen hört sich harmlos an, ist aber ein wirklich scharfes zweischneidiges Schwert. Und das interessante ist, dass es nicht nur normal ist, sondern auch natürlich. Es steckt in unseren Genen. Schon vor 10.000 Jahren haben wir verglichen: Wer hat die bessere Höhle, die fruchtbarere Frau, den stärkeren Mann… Damals ging es ums Überleben. Heute ist das nicht mehr das Thema, heute geht es ums Ego. Und das Ego ist nicht das was uns hilft glücklich zu sein.

Vergleichen hat direkt mit Bewerten, Rechthaben und Neid zu tun. Kommt das Kind mit einer 3 nach Hause, fragen wir was die anderen Kinder haben (vergleichen). Haben alle anderen eine 2 oder eine 4, dann bewerten wir… Haben wir ein tolles Auto, oder ein tolles Kleid, vergleichen wir… Sind oder waren wir krank, vergleichen wir. Wir wollen toller sein, im positiven oder im negativen Sinn.

Wir können auch vergleichen „einfach so“, nicht „umzu“ – nur weil es uns gefällt.

Was ist der Grund, warum vergleichen wir, was ist unser Ziel dabei? rechthaben ist natürlich ein wichtiges Ziel, genau wie jammern, besser sein, schlechter sein, Trennung, unzufrieden sein, handeln, nicht handeln. Konstruktiv sind all diese Gründe nicht, privat wie im Beruf.

Ja, vergleichen kann uns auch extrinsisch motivieren, uns zum Handeln bringen. Das ist die zweite Seite des Schwertes.

Hier die Aufgabe für die nächsten 7 Tage: Wir achten den ganzen Tag über auf unser Vergleichen, was bezwecken wir damit. Geht es uns nur ums Rechthaben, ums besser oder schlechter sein, sind wir neidisch? Dient unser Vergleichen unserer Lebensfreude, unserer persönlichen Entwicklung, unseren weltlichen Zielen? Motiviert es uns, bringt es uns ins Handeln? Wir üben uns darin nicht zu vergleichen, nicht rechthaben zu wollen, wenn es uns und unseren Gegenüber nicht weiter bringt.

„Taucht Rechthaben auf, verschwindet die Liebe“

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Kategorien: erfüllt leben, Erfolg

SFC 139 - Identitätserweiterung30.06.2018

Dies ist das 39. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung: Identitätserweiterung, kein neues Thema, vielleicht ein neuer Begriff. Ich verwende ihn gern, weil er perfekt das beschreibt was geschieht. Im Zen-Buddhismus zum Beispiel, ist es wichtig dass wir unsere Identität auf das nötigste beschränken. Unseren Vornamen zum Beispiel. Alles andere was wir sein oder haben können sind nur scheinbare Erweiterungen die es gilt loszulassen. Auch schon mehrere zigtausend Jahre vorher haben sich Menschen so verhalten wie wir heute: Frau freut sich das tollere Fell zu tragen, den stärkeren Mann zu haben. Mann freut sich den größeren Mamut erlegt zu haben und die schönere Frau vor der schöneren Höhle sitzen zu haben.

In der Regel dient uns alles was wir haben und tun als eine Art Identitätserweiterung. Unser Auto zum Beispiel, vor der Kneipe: „Wo stehst Du?“ meint eigentlich das Auto. Und „Mein Akku ist leer.“ meint den Akku des Mobiltelefons. Und „Du siehst heute gut aus“ bezieht sich auf unsere aktuelle Erscheinung, nicht auf uns selbst. Oft beziehen sich auch die magischen drei Worte „Ich liebe Dich“ nicht auf unseren Gegenüber sondern auch seine/ihre Erscheinung und diverse Umstände.

Alles hat Mensch und macht Mensch „umzu…“. Menschen mögen eine große Identität (ein großes Ego). Das ist nicht nur normal sondern auch natürlich. Es liegt in der Natur unseres Wesens. Es ist eine der großen Aufgaben die wir hier auf dieser Welt haben.

Identitätserweiterungen bringen Stress, weil sich alles was wir haben und sein können verändert: Verlieren wir unser Smartphone, bekommt unser Auto einen Kratzer, werden die Schuhe dreckig, bekommt das Kleid einen Riss, ist jemand anderes erfolgreicher, hat einen fitteren Körper, kann besser reden, sieht bessert aus, hat einen zweiten Doktor und so weiter, und so weiter, die Liste der Möglichkeiten ist endlos. Interessant ist, dass diese Identitätserweiterungen auch im Negativen funktionieren. Menschen geben an mit ihren Krankheiten und ihren Unzulänglichkeiten, definieren sich damit bis zum Tod.

Das Gegenteil von „umzu…“ ist „einfach so“. Hinter umzu steht immer eine Absicht im Außen. Es geht darum jemanden zu gefallen, besser zu sein, schlechter zu sein, toll, cool, anders, stärker, schöner, größer, dicker, jünger, dünner, älter… Alles kann uns dazu dienen uns hervorzuheben und oft haben wir nicht im Sinn was es uns kostet. Diese unsere erweiterten Identitäten müssen aufrecht gehalten werden, das braucht unsere Aufmerksamkeit, Energie, Zeit und Geld.

Ich predige hier nicht die Besitzlosigkeit oder den Minimalismus, denn sogar damit können Menschen wunderbar angeben. Ich besitze selber viele schöne Dinge und finde einige meiner Fähigkeiten beachtenswert. Es geht mir darum, dass wir uns an allem was wir haben, tun und sind einfach so erfreuen, einfach so, ohne Grund. Wie kleine Kinder, kleine Kinder, denn schon im Kindergarten fängt es an, dass sie Dinge extra tun um damit etwas zu erreichen.

Die absichtslose Schönheit des Moments, wenn wir allein etwas tun, nur einfach so, ohne Grund. Einfache Dinge erfüllen uns, bringen uns grundlose Freude, inneren Frieden, bedingungslose Liebe und verbinden uns so auf eine ganz andere Weise mit anderen Menschen.

So ist die Aufgabe für die kommenden 7 Tage zu versuchen mit dem was wir sind und tun ganz in den Moment zu kommen. Nicht zu schauen was wir wie, mit was, wann, bei wem, bewirken. Auch wenn wir es nur „für uns selbst“ tun steckt in der Regel ein „umzu“ dahinter, ist ein „umzu“ unsere Motivation. Es geht in dieser Aufgabe darum ganz in den Moment zu kommen und einfach zu sein, es einfach nur zu tun, zu genießen, uns davon erfüllen zu lassen. Gei der Arbeit, in der Freizeit, Zuhause, überall.

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Kategorien: erfüllt leben, Erfolg

SFC 134 - Menschen27.05.2018

Dies ist das 34. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung: Menschen – Ein Meister hat einmal gesagt, dass Menschen das wertvollste sind was wir haben. Lasst uns für eine Weile mal in diese Aussage hineinspüren – Wären wir allein auf der Welt, mit all den Dingen die wir gerne hätten, vielleicht hätten wir weniger Probleme…

Heute, in dieser Woche geht es mir darum zu zeigen dass Kontakt, Wertschätzung, Offenheit dem Menschen uns gegenüber sehr wichtig sind. Aus einem größerem Rahmen heraus betrachtet, vielleicht aus der Sicht eines Schöpfers, ist jeder Mensch gleich viel Wert. Sicher, wir machen Unterschiede, ist verständlich und auch in Ordnung. Trotzdem versuche ich nach dem Gedanken zu leben:

„Beurteile nie einen Menschen in dessen Mokasins du nicht eine Meile gegangen bist.“

Gehen wir in Kontakt mit dem Menschen uns gegenüber entsteht nicht nur Sinn, Freude, mehr Lebensqualität, es ist auch Kostengünstiger und braucht weniger Zeit und Energie. In Firmen zum Beispiel, es brauchen keine 1.000 Mitarbeiter zu sein und große Besprechungen, es reichen zwei, entstehen ohne Kontakt Missverständnisse, diese brauchen Zeit und kosten viel Energie und Geld.

Hier meine ich nicht nur persönliche Kontakte, auch beim telefonieren, der Mensch an der anderen Seite der Leitung und der Mensch an den wir gerade eine Email schreiben, unsere Kontakte in den sozialen Medien… überall haben wir Menschen uns gegenüber.

Immer ist es so, dass Missverständnisse Konflikte und Probleme bringen, Energie Geld und Zeit kosten uns unzufrieden und allein fühlen nassen.

Aufgabe für die nächsten 7 Tage:
Wir versuchen mit jedem Menschen, dem wir auf irgend eine Weise begegnen, in Kontakt zu kommen, das heißt offen zu sein. Wertschätzung, Verstehen, Mitgefühl sind dabei wichtige Schlüsselworte. Wir schauen, versuchen zu verstehen, stellen sicher dass der Mensch uns versteht. Für jede Begegnung ist dies sinnvoll, ob privat, in der Familie, in der Arbeitswelt oder mit Fremden.

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Kategorien: Tools, Erfolg

SFC 133 - Einschränkungen20.05.2018

Dies ist das 33. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung: „Einschränkungen bewirken Erkenntnisse“. Ist nichts Neues, ich weiß, aber ich glaube wir haben es vergessen. Die Welt, Werbung, Medien, Nachbarn… alle scheinen uns Tag täglich zu erzählen: MEHR, „Du brauchst mehr“. So üben wir mal für eine Woche uns einzuschränken. 3 Möglichkeiten habe ich entdeckt:

1. Beschränken vor dem Beginnen
2. Weniger ist mehr
3. Nur den Moment nutzen

Zu 1.: Zum Beispiel beim Malen, wir verwenden nicht alle 60 Farben die wir haben, sondern beschränken uns auf 3, 4 oder 5. Oder Urlaub, das Auto oder die Koffer bilden die natürliche Beschränkung die wir akzeptieren und in der Regel auch gut finden. Beim Diskutieren, oder bei Besprechungen, ist es sehr sinnvoll sich vorher auf bestimmte Themen zu einigen, oder diese vorzugeben.

Zu 2.: Beim Kochen zum Beispiel ist es sinnvoll nicht bei jedem Gericht alle Gewürze zu verwenden. Im Garten können wir nicht alle Pflanzen unterbringen. Beim spielen sind es oft die einfacheren Spiele die mehr und länger Freude bereiten.

Zu 3.: Einen Spaziergang erleben wir dann bewusst, wenn wir ganz im Moment sind. In einer Unterhaltung zeugt es von Wertschätzung, wenn wir zuhören nicht schon unsere eigenen Gedanken formulieren.

Die Aufgabe für die nächsten sieben Tage:
Wir praktizieren in so vielen Situationen wie wir finden, am besten aus allen 3 Bereichen. Wir notieren unsere Erfahrungen. Und teilen, was wir erlebt haben, mit anderen Menschen.

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Kategorien: Tools, Erfolg

SFC 132 - "Selber leben"12.05.2018

Dies ist das 32. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung: „Selber leben“. – Zeitungen und Nachrichten zeigen die Umstände der Welt. Es ist sicher nicht leicht dort etwas zu verändern, besonders wenn es um das Weltgeschehen geht. Viele Menschen sehen ihr eigenes Leben so, sie sehen Umstände und denken so ist ihr Leben. Sie fühlen sich machtlos uns sehen keine Möglichkeit etwas zu verändern.

Stimmt, unser Leben besteht aus Umständen: Reiche oder arme Eltern. Liebende Eltern oder Elternteile die gar nicht da sind, schlagen oder Trinken. Ein Gesunder Körper oder ein kranker. Schwieriges oder schönes soziales Umfeld… Alles Dinge die wir, während wir heranwachsen kaum verändern können. Diese Umstände haben wir als Herausforderung, zum angeben oder damit wir etwas zum Jammern haben.

Ein erfülltes, glückliches oder gar erfolgreiches Leben ist unabhängig dieser Umstände. – Das was wir in unserem Leben meist vergessen haben ist, dass wir entscheiden können. Schon früh schalten sich viele Bereiche, ohne dass wir es bemerken, auf Automatik.
- Was meine Eltern wollen dass ich tue, das ist das Beste für mich.
- Ich kann nicht lernen
- Ich schaffe das sowiso nicht.
- Lieber eine sichere Arbeit als glücklich sein u.s.w.
So viele Überzeugungen schleichen sich ein. In der Regel ist es nicht wichtig durch wen oder durch welche Umstände. Wenn wir Heute erkennen dass es so ist, können wir Heute beginnen selber zu leben, die Verantwortung für unser Leben wieder selber in die Hand zu nehmen.

Jahre, womöglich Jahrzehnte lange Automatik lässt sich meist nicht von Heute auf Morgen ändern. Es erfordert tägliche Übung, 2 bis 3 Monate lang um bleibende neue Bahnen zu schaffen, um sich „umzuprogrammieren“

Wenn wir beginnen selber zu leben werden wir aufmerksamer und selbstbewusster, das Leben wird heller und bunter. Vermeintliche Freunde werden gehen, andere Menschen, Menschen die auch selber leben, werden uns begegnen.

In dieser Woche versuchen wir destruktive Überzeugungen und schlechte Gewohnheiten bei uns zu entdecken. Immer wenn sie auftauchen versuchen wir selber zu leben, eine eigene, neue Entscheidung zu fällen und umzusetzen. Eine Freude bringende Ersatzhandlung parat zu haben ist sehr hilfreich (wenn Ihr dabei Hilfe oder Anregungen braucht, schreibt mir). Also:
1. Entdecken und aufschreiben (Gewohnheiten wie: Rauchen Schokolade, zu viel Kaffee oder Alkohol, Fernsehn und so weiter. Überzeugungen wie: Ich kann das nicht, ich finde nie jemanden, das ist zu spät, ich kann da nichts ändern…
2. einen alternativen Gedanken ausdenken, aufschreiben und im passenden Moment anwenden. Spaß haben am selber handeln im eigenen Leben.
nur mal für eine Woche.

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Kategorien: erfüllt leben, Erfolg

SFC 130 - Hier & Jetzt29.04.2018

Dies ist das 30. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung: „Hier & Jetzt“, zwei esoterisch klingende, recht abgenutzte Worte. Fürs Coaching und unsere persönliche Entwicklung sehr von Bedeutung.

Nur im Hier und Jetzt leben wir.

Wobei „Hier“ bedeutet: an diesem Ort. Nicht beim Nachbarn, Kollegen, Chef… Nicht auf einer tollen Insel oder in San Fransisco. Nicht bei irgendwelchen „Berühmtheiten“ aus Zeitschriften oder Nachrichten. Immer wenn wir vergleichen, urteilen, bewerten… sind wir woanders. Und dieses „woanders“ ist die Quelle unserer Unzufriedenheit.

Und „Jetzt“ bedeutet: nicht vorhin und auch nicht nachher. Es gibt nur das Jetzt, alles Andere ist ein Gedanke, eine Erinnerung oder ein Wunsch, Vorstellung, Vision, Befürchtung. Vom Jetzt aus betrachtet unterscheiden sich Gestern und Morgen nicht.

Es ist gut wenn wir reflektieren was war und uns überlegen was wir wann wollen. Jetzt, in unserer Gegenwart, können wir handeln, können wir das bewirken was wir wollen das uns geschieht. Anders gesagt: Was wir jetzt denken sagen und tun, bewirkt unseren nächsten Moment. Das besondere ist, es ist unsere Entscheidung was wir denken sagen und tun.

Zur Erinnerung: oft können wir uns nicht einfach so anders entscheiden, weil aus einer vergangenen Entscheidung eine Überzeugung wurde, die wir jedes mal wieder »automatisch« fällen, wenn uns die entsprechenden Umstände begegnen. Wenn wir also gar nicht mehr merken, dass wir etwas tun das uns nicht gut tut, ist es sinnvoll, erstmal die entsprechenden Überzeugungen zu entkräften – ein ganz anderes Thema.

Die Aufgabe für die kommenden 7 Tage ist, dass wir so oft wie möglich in unserem Hier & Jetzt sind, immer wieder holen wir uns zurück in unsere Gegenwart und an den Ort an dem gerade unser Körper ist. Wir sind bei dem Menschen uns gegenüber, bei dem was er oder sie gerade sagt. Gehen wir spazieren, sind wir bei dem was unsere Sinne uns erleben lassen, und so weiter. Im Arbeitsalltag und Privat. Jeden Abend reflektieren wir, was wir anderes erlebt haben.

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Kategorien: erfüllt leben, Erfolg

SFC 126 - Fehler01.04.2018

Dies ist das 26. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.

Das Thema dieser Woche: Fehler. Eines der ersten Dinge die wir in unserem Leben lernen (Das war nicht richtig, das darfst du nicht, so geht das…). Fehler an sich sind gut, sie dienen unserer Entwicklung. Wir alle waren mal solche kleinen Schreihälse. Und wenn jemand meint, mit 20, 30, 40, 50, 60, 70, wüsste und kann er alles, macht einen großen Fehler.

Ben Ouattara beschreibt es schön in seinem Podcast (http://benouattara.libsyn.com/folge-081-fehler-machen), es geht nicht so sehr um den Fehler, es geht mehr darum was ich besser machen kann.
Und Biyon Kattilathu beschreibt in seinem kurzen Video auf YouTube die Idee der freien Meinungsänderung: https://www.youtube.com/watch?v=1Bwi6a5ZMA8&t=32s

Mir geht es hier nicht um Fehler mit fatalen Folgen, wie zum Beispiel beim Bergsteigen oder bei einer Operation im Krankenhaus. Mir geht es um unseren Alltag, bei der Arbeit, privat und persönlich.

Fehler können bewertet und beurteilt werden, und werden uns dann blockieren. Fehler sind auch Erfahrungen, wir können aus ihnen lernen und uns entwickeln.

Die Aufgabe für die nächsten 7 Tage:
1. Annehmen, zugeben, ohne Bewertung und ohne eine mögliche Fremdbewertung zuzulassen.
2. Schauen was uns der Fehler gebracht hat, welche Erfahrung, was noch.
3. Was können wir tun um den Fehler wieder gut zu machen. Was können wir ändern um ihn nicht wieder zu machen.
4. Andere die Fehler machen bei diesen drei Schritten unterstützen.

Nach 7 Tagen schauen wir was es uns gebrecht hat. Vielleicht können wir einen Teil dieser Einstellung in unseren Alltag integrieren.

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Kategorien: Erfolg, erfüllt leben

SFC 118 - Welt der Dinge04.02.2018

Dies ist das 18. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.

Das Thema dieser Woche: „Welt der Dinge“. Wir leben in ihr. Wir sind sogar ein Teil von ihr. Denn zu den Dingen gehört alles greifbare, auch unser Körper, andere Menschen und alles was wir so tun. Von Anfang an, bis zum Ende zieht uns die Weit der Dinge uns in ihren Bann.

Heute mit der Frage: „Wer führt?“ Tun wir die Dinge weil wir uns dafür entscheiden oder weil die Dinge der Welt uns zuraunen: „Mach was mit mir“. – In beiden Fällen sind wir die Entscheider, tragen wir die Verantwortung.

Macht das was wir tun uns glücklich, erfüllt es uns?

  • Eine Woche lang, beobachten wir unseren Alltag, alle 16 wachen Stunden lang. Wer Führt? Entscheiden wir uns bewusst für das was wir tun? Wir machen uns an jedem Abend Notizen. Was haben wir erlebt?
  • Am Ende der Woche ziehen wir Bilanz. Es ist unser Leben, Woche für Woche, Jahr für Jahr, Wir haben die Verantwortung, niemand sonst. Das was wir tun, erfüllt es uns, macht es uns glücklich? Nutzen wir die Welt der Dinge für unsere Entwicklung, für andere Menschen?

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Kategorien: Tools, Erfolg

SFC 117 - Komfortzone14.01.2018

Dies ist das 17. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.

Das Thema dieser Woche: „Komfortzone“. Was das ist? Das ist die Zone, das ist unser Grundstück, auf dem alles gut ist, wo wir uns sicher und wohl fühlen, in der Regel das was wir gewohnt sind. Hier ist alles Berechenbar, keine Überraschungen, hier können wir unser Leben fristen.
Jenseits des Zaunes, außerhalb unserer kontrollierten Welt ist es nicht so komfortabel. Hier scheint alles unsicher, müssen wir uns überwinden, warten kleine oder große Abendteuer. Ungewohnte Umstände und Entscheidungen fordern uns heraus.
Das ist die Natur des Lebens. Alles Lebendige ist bis zum Ende das Lebens, in einem ständigen Prozess der Entwicklung. Und genau diese ist es die das Leben lebenswert macht.

Hier ein paar praktische Übungen für die nächste Woche:
Die Anregungen, die am wenigsten zusagen, sind die interessantesten, eine Woche lang. Nicht nur darüber nachdenken. In der Theorie gibt es keine Entwicklung !!

Für die regelmäßig arbeitenden:

  • Eine viertel Stunde mehr Zeit für den Weg zur Arbeit einplanen, einen Umweg machen, spazieren gehen, in einem Laden stöbern…
  • die Mittagspause anders gestalten: Mal allein verbringen, mal mit anderen Menschen oder ganz andere Gespräche anregen.
  • Nach der Arbeit eine halbe Stunde Zeit nehmen, in ein Cafe sitzen, was trinken, beobachten, Menschen ansprechen. Jeden Tag nach der Arbeit was anderes ausprobieren.

Für jene die ihre Zeit frei einteilen können und am Wochenende:

  • Einen Spaziergang auf den Friedhof. Oder, wer die Ruhe liebt, mitten in der Stadt. Wildfremde Menschen ansprechen.
  • Mit dem Zug in die nächste, unbekannte Stadt, womöglich für ein Wochenende…
  • Als Raucher, mal für einen Tag die Zigaretten vergessen, sich selbst erleben.
  • Meditieren, für eine halbe Stunde aufrecht und still sitzen. Die Gedanken laufen lassen, nur erleben.
  • Jeden Menschen anlächeln. Das ist nur dann eine Herausforderung, wenn wir JEDEN Menschen anlächeln und die Reaktion abwarten.
  • Sich auf einem Flipchar-Blatt, A1 oder A0 mit dicken Wachskreiden zum Ausdruck bringen. Das Ergebnis mit anderen Menschen diskutieren.

Hier der Link zu meinem Video auf YouTube dazu.

Kategorien: Erfolg, Tools

SFC 110 - Masken25.11.2017

Dies ist das 10. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.

Das Thema dieser Woche: „Masken“. Wir tragen sie Tag für Tag, womöglich sogar wenn wir allein sind.

Wir machen Gedanken darüber, welche Masken wir regelmäßig tragen, welche ziehen wir gleichmorgens auf? Entsprechen sie unserem eigentlichen Wesen oder sind sie uns ganz fremd. Je ferner uns eine Maske die wir tragen unserem eigenen Wesen ist desto eher macht ihr tragen uns krank. Masken tragen behindert unsere persönliche Entwicklung.

Hier die Aufgaben für diese Woche:
Wir nehmen uns heute noch Zeit und schreiben auf welche Masken wir immer wieder tragen. Wofür dienen sie uns?

Die nächsten 7 Tage beobachten wir uns tagsüber:

  • Welche Masken tragen wir?
  • Aus welchem Grund?
  • Wie fühlst wir uns mit der Maske?
  • Wie würden wir uns ohne sie fühlen?
  • Wie würden wir uns ohne die Maske verhalten?

Am Ende der Woche ziehen wir ein Resümee. Was haben wir herausgefunden?

Hier der Link zu meinem Video auf YouTube dazu.

Schon zweimal habe ich hier im Blog über Masken geschrieben. Hier die Links dazu: Maske und Masken

Kategorien: Erfolg, erfüllt leben

Echte Ziele12.06.2017

Der Hauptgrund weshalb Menschen selten Ziele haben ist wohl: „Das geht nicht“, „Ich kann das nicht“ und die übliche Versagensangst: „Und wenn ich es nicht schaffe?“.
Weitere gute Gründe die mir gerade so einfallen, weshalb es wirklich sinnvoll und richtig ist keine Ziele zu verfolgen: „Ich hab nicht die Zeit dafür“, „Das dauert ewig“, „Mir fehlen die Mittel und die Möglichkeiten“, „Ich weiß nicht was ich tun kann“, „Ich bin nicht gut genug" und so weiter. Hinter vielen solchen Gründen steckt auch oft die Angst vor Veränderung „Eigentlich ist doch alles gut so wie es ist, jeder ist doch unzufrieden“, und die Angst davor seine Komfortzone zu verlassen. Dabei wissen wir, die Komfortzone zu verlassen birgt tolle Erfahrungen, schafft Möglichkeiten.

Etwas zu wollen, einen Wunsch haben, eine Vision oder ein Traum, ist KEIN Ziel !!

Was aus einem Wunsch ein Ziel macht ist das Datum, der Termin den ich mir setze. Das können bei größeren Zielen auch viele Zwischenziele sein, alle mit Datum. Wünsche allein sind schön, aber erst mit einem Termin gehe ich eine eigene Verpflichtung ein, dieses Ziel auch erreichen zu wollen. Meist fange ich auch dann erst an mir Gedanken darüber zu machen was ich tun kann es zu erreichen.

Kategorien: Erfolg, Sinn

Unsere eigene Welt05.06.2017

Das jeder Mensch in seiner eigenen Welt lebt ist hinlänglich bekannt. Wie kommt es dazu?

Jeder Mensch zieht seine eigene Welt an. Stoffwechsel allein reicht nicht, dass sie sich verändert oder entwickelt. – Klemens Burkhardt

Alles was in unserer Welt ist, haben wir selbst hinein gezogen, seit unserem ersten Atemzug. Wenn uns dann, nach 20, 40, 80 Jahren bewusst wird dass es so war, können wir daran etwas ändern – wenn wir wollen.

Wichtig dabei ist zu wissen, dass unsere Welt nur ein begrenztes Fassungsvermögen hat. Immer wenn wir etwas hineinziehen fällt irgendetwas anderes raus.

Wollen wir etwas ändern oder uns Entwickeln müssen wir ANDERE Dinge, Menschen, Umstände in unser Leben ziehen. Denken wir das gleiche wie immer, bleibt unsere Welt wie sie ist.

Kategorien: Erfolg, erfüllt leben

Umstände und Gedanken15.04.2017

Es gibt Umstände und Gedanken.

Umstände sind zum Beispiel: Mein Partner hat mich betrogen, mein Partner hat mich verlassen. Oder: Ich bin entlassen worden, Ich habe keinen Erfolg im Beruf…

Das was auf uns wirkt, und traurig macht, wütend, verzweifelt… sind nicht die Umstände sondern unsere Gedanken über die Umstände.

In der Regel steckt hinter einem Gedanken wie „Mein Partner hat mich verlassen“ noch eine Wertung, wie zum Beispiel: „Ich bin nicht gut genug“

Die Wirkung unserer Gedanken erleben wir nur solange wir sie denken.

Die Umstände mögen unangenehm sein, was wir fühlen, wie es uns geht wird bestimmt durch das was wir denken. Mag sein, dass es nicht immer leicht ist etwas hilfreiches zu denken, aber bedenken Sie, auch das ist ein Gedanke und hinter jedem Gedanke steht eine Entscheidung. Und das schöne ist, wir haben Tag für Tag die Möglichkeit uns neu zu entscheiden.

Kategorien: erfüllt leben, Erfolg

Abgelenkt12.11.2016

CoachingKarte_45Was soll ich sagen? Den ganzen Tag, jeden Tag sind wir abgelenkt, ständig. Nicht einmal beim Fernsehen sind wir ganz bei der Sache.

Erstmal ist es interessant zu wissen was wir gerade tun. Zum Beispiel: Schauen wir ein Foto an, sind wir in unseren Fantasien oder interpretieren wir was die Person auf dem Foto macht?

Oft sind wir abgelenkt von dem was uns abgelenkt hat und so weiter, dann verlieren wir das was wir eigentlich wollten aus den Augen. Irgendwann, nach Jahren vielleicht…

Ist alles ok, keine Wertung, für mich ist es nur wichtig mir ein wenig bewusster darüber zu werden, was so Tag für Tag geschieht, was ich so Tag für Tag tue und denke.

Die Karte “Abgelenkt” ist eine von mehr als 80 Karten aus dem Coaching Karten Set.

Kategorien: Coaching Karten, Erfolg

Vision09.10.2016

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Unscharfer Blick

Eine Vision entsteht nicht durch grübeln oder längerem Nachdenken. Es ist der unscharfe Blick der sie manifestiert. Die entspannte Ausrichtung ohne Gedanken, in freudiger Erwartung, alles greifend was kommt.

Ein Zustand von absichtslosem Sosein und ausgerichtet sein auf ein Thema, eben der “unscharfe Blick”.

Kategorien: Kreativität, Erfolg

Eine Pause04.10.2016

Manchmal, womöglich jeden Tag ist es sinnvoll eine Pause zu machen, das heißt für eine bestimmte Zeit den Körper zu entspannen und etwas ganz anderes zu denken. Auf etwas anderes schauen und für ganz neue Gedanken ein wenig Raum im Kopf schaffen.

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Eine Pause beginnt dann, wenn wir nicht mehr an das denken, was wir vorher gemacht haben.

Kategorien: Erfolg, erfüllt leben

Entscheiden24.09.2016

Wenn uns Entscheidungen schwer fallen ist es hilfreich einen Schritt zurück zu treten. Vielleicht so weit, dass wir so tun können als wenn die Entscheidung gar nicht unsere ist, sondern die eines Freundes. Mit Abstand können wir klarer schauen und unbefangener die Fakten sehen und abwägen.

Eine grundsätzliche Frage sollte zuerst gestellt werden: Ist es an der Zeit zu entscheiden? Wenn es an der Zeit ist, wägen wir die Fakten ab, entscheiden, und erstellen einen Handlungsplan. Am besten beginnen wir gleich mit der Umsetzung der ersten geplanten Aufgabe.

Kategorien: Erfolg, erfüllt leben

Finden27.08.2016

56_FindenWenn ich zum Beispiel auf einem Flohmarkt etwas ganz bestimmtes suche, bin ich genau darauf ausgerichtet und werde es wahrscheinlich eher finden, als wenn ich nur rum schaue. Dafür werde ich auch nichts anderes finden.
Finden ist viel interessanter als suchen. Und finden ist dann sogar effektiver als suchen wenn man etwas bestimmtes sucht, aber noch nicht genau weiß was, zum Beispiel einen Werbeslogan.
Finden ist fast schon Kunst, man entdeckt etwas das noch nicht da war, zumindest nicht im eigenen Kopf. Finden ist ein spannender Prozess, es entwickelt sich etwas neues, langsam oder plötzlich, wie aus dem Nichts.
Will man etwas finden, darf man das was man wahrnimmt nicht gleich als bekannt bewerten. Offenheit kann uns sogar im scheinbar bekannten etwas Neues zeigen.

Die Karte “Finden” ist eine von mehr als 80 Karten aus dem Coaching Karten Set.

Kategorien: Coaching Karten, Erfolg

Fish Philosophy06.08.2016

Fish_Titel_200Ok, den Fischmarkt in Seatle gibt es. Ob er so wie beschrieben entstanden ist, weiß ich nicht. Spielt auch keine Rolle. Die Geschichte ist toll und die Methode funktioniert. Und darum geht es.

Die vier Pfeiler der Fisch Philosophie: Die eigene Einstellung selber wählen, Spielen, Anderen Freude bereiten, Präsent sein. Alle sind wichtig, der erste ist ein besonderer Schlüssel, wenn man den nicht wenigstens theoretisch annehmen kann wird es nicht leicht.
Nicht leicht Womit ?? Mit der Lebensfreude, dem sich Tag für Tag erfüllt fühlen, Sinnvoll, zur rechten Zeit am rechten Platz zu fühlen.
„Fish Philosophy“ ein Buch dass uns genau dazu anregt.
Ich denke jeder religiöser Hintergrund ist möglich, oder auch ohne.

Kategorien: Buchempfehlung, Erfolg

Blockade16.07.2016

57_BlockadeJeder kennt sie, die Blockade, und hat sie in ganz unterschiedlichen Zusammenhängen schonmal erlebt.
Ich möchte hier mal behaupten, dass eine Blockade nichts weiter als ein Umstand ist, den man als solches erlebt. Und dass man den Umstand auch anders erleben könnte. Das heißt, dass eine Blockade kein Fakt ist, sondern eine Sichtweise.

Das Bild zeigt ein Stoppschild, dunkle Bäume und einen nicht ganz hellen Himmel. Und das alles nicht so ganz klar. Eine Blockade ist nicht zu sehen. Ich wüsste auch nicht wie eine Blockade aussehen soll. Besonders nicht eine „innere Blockade“. Trotzdem denke ich, dass Menschen die sich mit Blockaden auskennen auf dem Bild eine sehen können.

Die Karte “Blockade” ist eine von mehr als 80 Karten aus dem Coaching Karten Set.

Kategorien: Coaching Karten, Erfolg

Coaching Karten15.07.2016

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Mein Coaching Karten Set ist ein spannendes Werkzeug für Coaching und Selbstreflektion. Es besteht aus über 80 Karten und bietet viele Arbeits- und Spielmöglichkeiten.
Durch die oft ungewohnten Bilder und Begriffskombinationen übt es unsere Fähigkeit zur Assoziation und unsere Intuition.
Der Begriff spricht unseren rationalen Verstand an. Das Bild eher unsere eigenen, im unbewussten gespeicherten, Bilder. So ist die Interpretation der Karte abhängig von unserer Stimmung, was auch so gedacht ist, denn so können die Karten uns immer wieder dort abholen wo wir gerade stehen.
Die Coaching Karten können alte Überzeugungen aufdecken und so Raum für neue Ideen schaffen. Immer wieder bringen sie neue Bewegung in unsere eingefahrenen Gedanken-Pfade.

Hier finden Sie mehr über das Coaching Karten Set.

Kategorien: Coaching Karten, Erfolg, Kreativität, Tools

Weisheiten26.01.2016

Viele Menschen brauchen keine Weisheiten,
sie leben einfach so ihr Leben,
in Frieden oder ihn Unfrieden.

Weisheiten brauchen Zeit, sind unbequem oder stören einfach nur.
Weisheiten werden nicht erarbeitet oder gelebt sondern verschenkt.
Weisheiten sind Theorie, nutzlos ist Beiwerk im Lebenskampf.
Weisheiten machen unzufrieden. In dieser Welt voller Mängel sollten Sie verboten werden.
Weisheiten zeigen auf etwas das niemand sehen will.
Weil es zu viele Weisheiten gibt sind sie nichts wert.

Eine Weisheit genügt um im täglichen Alltag aufzuwachen.
„Morgen ist auch noch ein Tag – vielleicht.“
Erkläre sie Dir selbst, finde heraus was sie für Dich bedeutet und staune.

Kategorien: Erfolg, erfüllt leben

Entscheidungen finden fortlaufend statt25.01.2016

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Wir haben es vergessen.
Es ist immer noch unsere Entscheidung wie wir auf das was wir sehen reagieren.
Es ist unsere Energie und Zeit, es ist unser Leben.
(Es liegt mir fern zu urteilen, jede Entscheidung ist richtig, denn es ist Deine Entscheidung.)

Kategorien: Erfolg

Motivation01.10.2015

Nachdem dieses Video schon 30 Millionen mal angesehen wurde,
habe ich es auch entdeckt. Link zum Video auf YouTube:

Why Do We Fall – Motivational Video – von Mateusz M

Das Video ist zwar sehr auf Sport ausgerichtet,
doch es lässt sich auf jeden Traum, jeden Wunsch, jede Absicht beziehen.
Mich inspiriert es mit meinen Vorhaben immer weiter zu machen.
Schauen Sie es sich an, vielleicht gibt es Ihnen auch positive Kraft.

Hier noch ein Bild aus Mateusz M’s Instagram
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Kategorien: Erfolg

Reden verhindert Tun10.08.2015

Natürlich stimmt auch das Gegenteil (wie bei vielen Weisheiten)

Das erinnert mich an: “Hunde die bellen beißen nicht” Das stimmt schon, aber was ist, wenn er aufhört mit Bellen.

Hier will ich nur mal den Gedanken in Worten Formulieren der mir immer wieder in den Sinn kommt, wenn ich Menschen reden höre.

Mir kommt es so vor, als wenn solche Menschen Angst vor dem Tun und den möglichen Folgen haben.

Mögliche Folgen: Kritik, Fehler, Erfolg, Fortschritt, Veränderung, Entwicklung…

Wenn Sie abundzu dazu gehören, wäre se sinnvoll sich mal mit Ihrem Bezug zu “den möglichen Folgendes Tuns” zu beschäftigen. So ganz ehrlich, im Stillen. Oder mit einem Coach.

Kategorien: Erfolg, erfüllt leben

Freiheit23.08.2011

freiheit.jpgGedanken zur Karte “Freiheit” aus meinem “Gefühle des Herzens” Karten-Set
Gemalt von Susanne Steinhauer-Paraquin

Freiheit ist, wenn ich etwas anderes denken, sagen und tun kann als Gestern. Unser Gefängnis sind nicht die Umstände sondern sind wir selbst, sind unsere Muster und unsere, immer wieder gleichen, Entscheidungen. Das anzunehmen ist unser erste große Schritt in die Freiheit.

Autonomie und Kreativität ist gelebte Freiheit. Es geht nicht darum jeden Tag etwas anderes zu tun, oder zu prüfen warum wir nicht etwas anderes tun. Es geht darum bei uns selbst zu sein, mit uns selbst verbunden, uns selbst auszudrücken. Frieden in uns und ein Gefühl von Liebe wird die Folge sein.

Kategorien: Erfolg, erfüllt leben

Die Absurdität des Roten Teppichs21.08.2011

Ich glaube seit es Menschen gibt, gibt es einen Roten Teppich. Interessant wäre es zu erforschen seit wann er rot, und aus Stoff ist.
Menschen lieben und brauchen Unterschiede. Menschen wollen etwas besonderes sein und sie wollen von Anderen so gesehen werden. Menschen wollen andere Menschen, die besonders sind sehen, kennen, berühren, besser noch, von ihnen gesehen, gekannt oder berührt werden.

Was Menschen glücklich macht wenn sie oben stehen, “erfolgreich” sind und bewundert werden ist bekannt. Jeder hat es, vielleicht auch nur im ganz kleinen, schon einmal erlebt. Aber was ist es das einen Menschen einen Anderen bewundern lässt? Warum wollen Menschen in der Nähe eines Anderen, vermeindlich besondern Menschen sein? Meinen sie dass Ruhm abfärbt? Ich meine, im Sturm ihrer Begeisterung können sie sich für Momente, so wie der besondere Mensch fühlen, den sie bewundern.
Was wäre der Rote Teppich für die besonderen Menschen, wenn niemand da wäre, der sie bewundert. Und was könnte der Rote Teppich für die “normalen” Menschen sein, wenn sie einmal, ohne dass es jemand sieht, darüber gehen und sich selbst ganz besonders fühlen?

Überall in unserem Leben, in unserem Alltag lauern sie, die großen und kleinen Roten Teppiche. Besonders sein, bewundert werden, schon als kleines Kind genießen wir das gute Gefühl, des bewundert werdens. Später dann, wenn wir erkennen, dass in unserer Gesellschaft nicht jeder besonders sein kann, bewundern wir die, die es geschafft haben. Und unsere Bewunderung gibt uns ein kleinwenig ihrer Besonderheit, scheinbar. Wir gehören dazu, sind ein Teil von Ihnen, den Besonderen. Ja, wir machen sie zu dem was sie sind.

Du meinst, ihre besonderen Fähigkeiten machen sie zu etwas besonderem? – Nein, ganz sicher nicht. Es gibt viele Andere mit ihren Fähigkeiten, doch keiner kennt sie, niemand bewundert sie. Viele tun etwas besonderes, sind Helden, doch keiner bemerkt es. So bewundert sie niemand und sie sind nichts Besonderes, so wie ich und du.

So machen wir durch unsere Bewunderung irgendwelche Menschen zu etwas Besonderem, wir bringen diese Menschen, denen wir garnichts bedeuten, auf den Roten Teppich und stellen uns davor um sie zu bewundern.

Nochmal: die berühmten, tollen Menschen sind nicht besoners, weil sie so toll sind, sondern weil sie von uns bewundert werden. Würden wir sie nicht bewundern, wären sie so toll, wie viele andere auch und nichts besonderes mehr. – So lasst uns das besonders machen, was uns wichtig ist, Menschen, Tiere, Pflanzen, Dinge, Orte, die uns etwas bedeuten – angefangen bei uns selbst.

Und wenn wir genug davon haben, erkannt haben, dass jeder, dass alles auf seine Weise besonders ist, dann lassen wir es einfach sein. Finden die Menschen auf und neben den Roten Teppich gleichtoll und gleich liebenswert. So können wir, egal was wir erleben genießen. Es ist ein Spiel, unser Spiel, lasst es uns gemeinsam spielen, ohne trennende Größenunterschiede.

Kategorien: Erfolg, erfüllt leben