Kategorien erfüllt leben

SFC 153 - Haben & Sein10.02.2019

Dies ist das 53. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.

Haben und Sein. Viel wurde darüber schon diskutiert und geschrieben (insbesondere in den 70er Jahren durch Erich Fromm). Damals hatte es mich nicht interessiert, ich lernte gerade meditieren und übte Yoga.
Hier meine Sichtweise und Erfahrungen zu diesem Thema. Ich sehe keinen Unterschied zwischen Haben und Sein. Habe ich ein Auto oder bin ich Autobesitzer. habe ich studiert oder bin ich Doktor… Der Punkt ist, erweitert das was ich habe oder bin meine Identität oder nicht. Denn von allen was zu meiner Identität gehört bin ich abhängig. Verändert sich mein Auto, kaputt oder Kratzer, verändert sich meine Stimmung, Zufriedenheit, Glücksgefühl.
In der Regel sind wir mit vielem identifiziert, wie zum Beispiel: Job, Partner, eigene Fähigkeiten, eigene Erfolge, Kinder, Doktortitel, Internetseite, Anzahl Follower…
Mehr noch, in der Regel vergleichen wir das was wir haben oder sind mit Anderen. Was uns sofort gute oder schlechte Laune macht, abhängig davon wie wir drauf sind und ob wir uns nach oben oder nach unten vergleichen.

Einen Unterschied macht für mich Haben ins Sein. „Ich bin…“ Aussagen sind mächtiger als „Ich habe…“ Aussagen. Durch sie werden Glaubenssatze und Überzeugen geboren, in der Regel weniger hilfreiche.

Wirkliches Sein, wie ich es auch aus dem Zen-Buddhismus kenne ist nur im Jetzt, nicht vergleichbar und nicht erreichbar. Gehen wir durch die Natur, atmend, nur wahrnehmend, ohne aktiv zu denken, erleben wir eine Idee davon. Wir können auch im Alltag in diesem Bewusstsein sein: Präsent, handelnd, ohne ich, einfach das was gerade anliegt.

Die Aufgabe für die nächsten sieben Tage:

  • Eine Woche Lang achten wir auf alles was wir haben und sind. Nicht was ist sondern was wir darüber denken und sagen. So können wir nach und nach herausfinden, was alles unsere Identität erweitert.
  • Jeden Tag, zwischendurch einfach mal nur sein, atmen, ohne zu reagieren. Wie fühlt es sich an?

Hier der Link zu meinem Video auf YouTube dazu.

Kategorien: erfüllt leben, Sinn

SFC 152 - Glück06.01.2019

Dies ist das 52. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.

Zwei Monate dauerte meine Zwangspause (Krankenhaus, Reha). Nun bin ich wieder da, einer weniger angenehmen Erfahrung reicher.

Das Thema dieser Woche: Glück
Viele haben gute Dinge darüber geschrieben, so dass ich hier nicht so ausführlich werde. Lesen Sie einfach Hirschhausens Buch “Glück kommt selten allein”. Oder besser noch, schreiben Sie ein Glückstagebuch. Sehr schön und anregend ist Hirschhausend Buch: “MEIN Glück kommt selten allein”. Ich habe es 2x geschrieben, ganz wunderbar (einzelne Exemplare gibt es noch für 5 Euro)

Dr. Eckard von Hirschhausen hat 5 Arten wie uns das Glück begegnen kann definiert, wunderbar. Und er beschreibt, wie man es herausfordern kann.

In meiner Beschäftigung mit dem Glück sind mir 2 wichtige Punkte in den Sinn gekommen:
1. Um glücklich zu sein, Glück zu erleben, brauchen wir eine passende innere Einstellung. Können wir positiv in unseren Tag blicken hat das Glück einen besseren Nährboden als wenn wir überall nur Probleme sehen.
2. Für das glücklich sein müssen wir uns entscheiden. In jedem Moment finden unsere Entscheidungen statt und wir bemerken es kaum mehr. Diese Entscheidungen sind es die auf unserem Weg die Weichen für glückliche, oder eher ärgerliche Momente stellen.

Die Aufgabe für die nächsten sieben Tage:
Wir vergessen für 7 Tage unsere Umstände und nehmen uns morgens eine Minute Zeit uns richtig einzustellen: “Heute ist ein guter Tag, heute warten 100 kleine* Glücksmomente auf mich. Alles was ich erlebe hat das Potential mich glücklich zu machen.”
Wir versuchen uns jeder “Weiche” bewusst zu sein und entscheiden uns für Glück, für Lebensfreude, fürs nicht Rechthaben wollen.
Nach 7 Tagen schauen wir wie es uns geht und ob es sich lohnt sich weiter fürs Glück zu entscheiden.

Das Video über das Glück habe ich zwei Tage vor dem Beginn meiner Zwangspause aufgenommen, hier ist es, passend zum neuen Jahr und den nicht umgesetzten guten Vorsätzen. Video auf YouTube

Kategorien: erfüllt leben, Sinn

Familie28.12.2018

Familie_5511Ja, Familie ist uns wichtig, sagen wir gern.
Familie ist kein Zeitvertreib, Familie ist wesentlich.

2 Punkte

Erstens: Wie viel Zeit verbringen wir mit unserer Familie? Nicht einkaufen, kochen, reparieren…
Sondern persönlich, in Kontakt mit Kindern, Partner oder Eltern?

Und zweitens: Mit wie viel Aufmerksamkeit sind wir dabei? Schauen wir nur gemeinsam Fern oder spielen wir zusammen? Reden wir über Andere, über Krankheiten oder über wesentliches?

Mein Spruch als Bild sehen Sie auf Instagram.

Zeit ist ein kostbares Gut
Aufmerksamkeit macht sie zum Juwel

Kategorien: erfüllt leben

SFC 151 - Zeitvertreib02.11.2018

Dies ist das 51. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung. Das Thema dieser Woche: Zeitvertreib.

Hallo Freund was machst Du so? – Nichts – Mir ist der Tag zu lang, lass uns ein wenig die Zeit vertreiben. – Gute Idee.

Das wertvollste was wir haben ist nicht Erfolg oder viel Geld, es ist unser Leben. Nur diejenigen von uns die Leben können das hier lesen. Auf dem Friedhof sind die, die kein Leben mehr haben. Das Ende-Jahr liegt in der Vergangenheit. Auch interessant ist, egal wie toll oder Reich der Mensch war, sein Leben reduziert sich zu einem Bindestrich. Ist wieder ein anderes Thema. Das Leben ist zu groß, wir schauen uns mal ein Tag an. Jeder Mensch, ob reich oder Arm, bekommt jeden Morgen einen Tag, ca. 16 wache Stunden. Die gestaltet er mit Arbeit, Verpflichtungen, Fernsehn, Familie und Kinder. Interessant ist, dass meist nicht das was uns wichtig ist viel Zeit bekommt. Unsere Kinder zum Beispiel, 5 Minuten am Abend zwischen Essen und der Flimmerkiste.
Wenn wir nichts mit unserer Zeit, mit so vielen Stunden pro Tag anfangen können dann vertreiben wir einfach ein paar Stunden.
Wir müssen unterscheiden: Wenn uns zum Beispiel Sport interessiert, wir Freude daran haben Sportschau, Fußball zu schauen, dann ist es kein Zeitvertreib, dann dient es unserem erfüllten Leben. Wenn wir die Zeitung lesen, damit wir mitreden können, mit Menschen und Themen die uns nicht interessieren, dann ist es Teitvertreib.
Oft tun wir auch Dinge die uns Spaß machen zu lang. Dann wird aus Spaß Zeitvertreib und wir fühlen uns anschließend nicht erfüllt.

Wann waren Sie das letzte mal kreativ? Wann haben Sie das letzte mal eine eigene Idee gehabt?

Die Aufgabe für die nächsten sieben Tage:
Wir achten den ganzen Tag, auf der Arbeit, Zuhause, wo wir auch sind darauf. Ist das was wir tun für uns, zu unserer Freude oder vertreiben wir unsere Zeit. Wir achten 7 Tage darauf, machen uns Notizen und ziehen dann Bilanz

Die Zeit die wir jeden Tag bekommen ist das wertvollste was wir haben.

Hier der Link zu meinem Video auf YouTube dazu.

Kategorien: erfüllt leben, Sinn

SFC 150 - Zwangspause14.10.2018

Dies ist das 50. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.

Das Thema dieser Woche: Zwangspause. Dieses Thema und meine Zwangspause war nicht geplant, Liegt in der Natur der Sache. Gründe für Zwangspausen sind sehr vielseitig. Was ist nun eine Zwangspause?
1. Sie kommt zu 100% unerwartet (ich ging am Nachmittag zum Arzt mit ein paar einfachen, für mich nicht wirklich beängstigten Symptomen. Auto stehen lassen, mit Blaulicht durch den Berufsverkehr ins Krankenhaus, 18 Uhr dort, 19 Uhr Hertzkatheter Untersuchung.)
2. Sie holt uns zu 100% aus unserem gewohnten Leben, Arbeit, Familie … (Nach ein Paar Tagen realisierte ich erst, während ich eine Woche auf meine Bypass-OP warten musste, dass ich alle Termine, alle Beschäftigungen für die nächsten 6 Wochen canceln musste, als selbstständiger ist das sehr bitter.
3. Krankenhausaufenthalt: die ersten 1-3 Wochen sind in der Regel sehr schmerzhaft und insgesamt auch sehr zehrend an Gemüt und Körper.
4. Die REHA, etwa 3 bis 4 Wochen. Hier fühlt man sich in der Regel etwas besser, es geht Tag für Tag bergauf. Diese Wochen verleiten dazu parallel schon wieder zu arbeiten, telefonieren, Internet…, was wirklich nicht sinnvoll ist !

Bei einer Zwangspause geht es ums LEBEN, man lebt noch, ein nicht zu unterschätzender Fakt. Sinnvoll ist, wenn wir uns in dieser Zeit Gedanken darüber machen: „Was will ich in den verbleibenden Jahren tun?“ Stellt man sich diese Frage ohne Zwangspause, ist es in der Regel eher theoretisch (geht natürlich auch und sollte man auch tun). Während einer Zwangspause haben wir Zeit und eine recht frische, passende Erfahrung, um diese Frage ganz praktisch zu erleben. Meine gern gestellte Frage passt hier auch sehr gut: „Worum geht es eigentlich?“

Karriere, Erfolg, Finanziell unabhängig (ab wann ist man eigentlich finanziell unabhängig?), ist für viele Menschen wichtig. Alles gut, aber nicht zu 100%. Passiert etwas fällt das Kartenhaus zu 100% in sich zusammen.

Die Aufgabe für die nächsten sieben Tage:
1. Nehmen Sie sich einen ganzen Tag frei, tragen Sie einen Tagestermin in Ihren Kalender ein. Ein Tag frei von Arbeit, Familie, Nachrichten und Fernsehen. Tun Sie etwas ganz anderes. Nehmen Sie sich Zeit zum beobachten, die Gedanken laufen zu lassen. Nehmen Sie sich etwas zum Schreiben und zum Zeichnen mit. Reden Sie nicht länger über belanglose Dinge mit anderen Menschen. Seien Sie bei sich! Abends, Zuhause auch nicht reden, erst am nächsten Tag wieder.
2. Nehmen Sie sich jeden Abend eine viertel bis halbe Stunde Zeit für sich, ohne Arbeit, Familie, Nachrichten und Fernsehen. Reflektieren Sie Ihren freien Tag, seien Sie kreativ oder einfach nur still. Schreiben oder und zeichne Sie.

Hier der Link zu meinem Video auf YouTube dazu.

Kategorien: erfüllt leben, Sinn

SFC 148 - Vergebung02.09.2018

Dies ist das 48. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung: Vergeben.
Wann ist Vergebung notwendig? – Wenn geurteilt oder gewertet wurde. Die großen Themen aus unserer fernen Vergangenheit, genauso wie unsere alltäglichen Situationen.

Wer kann vergeben? – Klar, denken wir an vergeben kommt uns die Kirche in den Sinn, sie ist Profi im Vergeben. Früher konnte man bezahlen, und dann waren die Sünden oder irgendwelche Taten vergeben. Heute macht es Gott, im Namen eines der bescheid weiß. Denn das ist nicht so einfach, nicht jede Tat ist vergebungswürdig und nicht jede Tat lässt sich einfach so ohne Buse und so vergeben.
Ich weiß, ein Fremder kann mir nicht irgendwas vergeben und Gott kann nicht vergeben!! Er oder sie oder es kennt nicht einmal das Wort. Warum? Weil Gott nie geurteilt oder gewertet hat!! Gott ist Liebe, Gott kann nur lieben, alles!
Vergebung ist für uns, hier auf der Welt. Ich glaube Vergebung ist ein Sinn im Leben eines jeden Menschen. – Wer kann vergeben? Nur ich! und wem? nur mir!

Wie wird vergeben? – Nach dem wie wir es gelernt haben vergeben wir demjenigen der uns etwas angetan hat, aber nur wenn der andere sich entschuldigt. Ok, das kann bei den ganz gr0ßen Themen ein erster Schritt sein. – Vergebung ist wenn ich mein Urteil, meine Wertung über das was geschehen ist zurück nehme, wenn ich loslasse, annehme.

Was geschieht wenn wir vergeben? – Frieden, Liebe, Kontakt. Wir kommen wieder in Kontakt mit unserem Gegenüber, mit uns selbst. Ein tiefer Friede entsteht, und Liebe.

Wenn wir irgendwann von dieser Welt gehen, können wir nichts von dem mitnehmen was wir getan oder erreicht haben. In Frieden, mit Liebe in Herzen zu gehen, ist das größte, das schönste was es gibt.

Wie ich Vergebung verstehe und erlebe ist durch das Buch „Ein Kurs in Wundern“ geprägt. Ein umfangreiches Werk, das mehrere Jahre tägliches Studium erfordert (hier eine kurze Beschreibung: Link).

Die Aufgabe für die nächsten 7 Tage:
Es geht nicht um die großen Themen, jene die wir schon lange mit uns herum tragen. Wir üben mit den kleinen, ganz aktuellen, alltäglichen. Wir beginnen bei uns, und üben uns in diesen Tagen nicht über das was wir getan oder nicht getan haben zu urteilen. Und wenn wir geurteilt haben versuchen wir unser Urteil wieder zurück zu nehmen, uns anzunehmen.
Oder wir beginnen bei Menschen die uns begegnen. Wir urteilen nicht oder wir nehmen unser Urteil zurück, indem wir den Menschen so annehmen wie er ist.
Wir genießen das Erleben von Frieden, Liebe und Kontakt.

Hier der Link zu meinem Video auf YouTube dazu.

Kategorien: erfüllt leben, Sinn

SFC 147 - Entwicklung26.08.2018

Dies ist das 47. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung: Entwicklung. Entwicklung geschieht in zwei Bereichen: körperlich und geistig. Die körperliche Entwicklung geschieht größtenteils von selbst und ist mit 20-25 Jahren abgeschlossen. Was man so für die körperliche Fitness tun kann, ist wichtig, soll aber heute, hier nicht zum Thema werden.

Die Geistige Entwicklung geschieht, wie man seit einigen Jahren weiß, ein Leben lang. Der erste Abschnitt dieser Entwicklung, die ersten 15 bis 25 Jahre, geschehen, wie beim Körper, halbwegs automatisch. Der Motor dafür ist das Interesse.
Interessanter weise verlieren die meisten von uns während des Erwachsenwerdens dieses Interesse, und tun nach ihrer Ausbildung nichts mehr für ihre Entwicklung.

Nun ist es so, dass in einem gesunden Geist immer Entwicklung stattfindet. Alles was wir regelmäßig tun, können wir mit der Zeit besser. Und WAS sich entwickelt, ist immer unsere Entscheidung, wenn nicht bewusst, dann unbewusst. So üben wir uns im Jammern, im über andere reden, Kreuzworträtzel, Nachrichten wiederkauen, sich selber gut darstellen, chatten, Videos schauen und so weiter.

Wodurch entwickeln wir etwas? Durch lernen, erleben und tun.
Was sind unsere Motivatoren, unsere Gründe? Was gibt uns Energie? Unser Interesse, die Aussicht auf Geld, unsere Ziele und erfüllt sein.

Diese Woche geht es mir darum, dass wir bewusst mitbekommen was wir entwickeln und ob es uns dient.

So ist die Aufgabe für die nächsten 7 Tage:
1. Immer wieder, den ganzen Tag über schauen was wir regelmäßig tun, was wir lernen wo wir uns entwickeln. Dient es uns, bringt es uns weiter. Über andere reden zum Beispiel. Eine Fähigkeit in der es manche Menschen zum Meisterschaft bringen. Bringt uns diese Fähigkeit irgendwas oder kostet sie nur Zeit und Energie.
Wir notieren uns alle Bereiche die wir finden. Wir schauen ob sie uns weiter bringen oder nicht. Von weniger guten Gewohnheiten los zu lassen ist oft nicht leicht. Hier hilft es uns, wenn wir uns auf andere Dinge ausrichten.
2. Absichtlich etwas für unsere Entwicklung tun und uns am Abend erfüllt fühlen.

Hier der Link zu meinem Video auf YouTube dazu.

Kategorien: Erfolg, erfüllt leben

SFC 146 - Tod19.08.2018

Dies ist das 46. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung: Tod. Tod gibt es nur weil es Leben gibt. Würde nie etwas geboren werden, würde auch nie etwas sterben. Menschen zum Beispiel sind am Leben. Dieses Leben haben sie sich nicht gekauft, so haben sie auch kein Recht darauf, können nicht reklamieren oder mit viel Geld mehr kaufen.

Leben wie es hier auf unserer Erde stattfindet basiert auf: Werden und Vergehen. Das heißt, Krankheit, Alter und Tod sind ganz natürlich, jeder wird es in seinem Leben erleben. Der Punkt ist nun, in Frieden zu sein mit Krankheit, Alter und Tod. Kein Tabu, keine Angst. – Sind wir damit in Frieden, wird unser Leben heller, größer, schöner und entspannter. Mehr Freude und mehr Möglichkeiten ergeben sich. Wir sind dankbar für jeden Tag, für das was wir haben, sind und tun können.

Jede Angst die wir verdrängen macht uns früher oder später krank.

Alle Tabuthemen die wir haben beschränken unser Leben, unsere Möglichkeiten, machen unsere Welt kleiner.

Die Aufgabe für die nächsten 7 Tage:
1. Tag – wir nehmen uns etwa eine halbe Stunde Zeit für ein ganz persönliches, privates Brainstorming. Was sind unsere Gedanken, Gefühle, Befürchtungen bezüglich Krankheit, Alter, Leiden und Tod?
2. Tag – Was ist es, das uns genommen werden kann? Das Leben, Möglichkeiten (Ballerina oder Triathlon zum Beispiel geht in der Regel mit 70 nicht mehr). Wer oder was hat uns das Leben gegeben? Haben wir dafür bezahlt und haben wir somit ein recht auf soundsoviel gesunde Jahre?
Jeder, ob berühmt oder scheinbar unbedeutend bekommt solange sie/er lebt jeden Tag einen neuen Tag mit etwa 16 wachen Stunden und vielen Gelegenheiten etwas zu tun. Ein wenig Demut und Dankbarkeit ist angesagt, vielleicht jeden Tag.
3. Tag – Ein paar Minuten still sein, bewegungslos und aufrecht sitzen, ohne Musik, mit offenen oder geschlossenen Augen. Bewusst atmen, aufkommende Gedanken ziehen lassen. den Worten Leben, Veränderung, Vergangenes, Mögliches, im Geist Raum geben. Nicht darüber nach denken, nur erleben, einfach so.
Nach diesen Minuten des Fühlen und Erlebens, dankbar sein für das Leben, für das Heute und die Möglichkeiten die wir heute haben. – Ein Gefühl von Friede und erfüllt sein könnte sich einstellen.
4. Tag – Die eigenen Werte wollen entdeckt werden, gesehen und gelebt werden. Was ist uns wichtig im Leben, in unserem aktuellen Lebensabschnitt? Was ist für uns sinnvoll zu erreichen? Was können wir anderen Menschen geben? Mir nahe stehenden, meinen Vorgesetzten, meinen Angestellten oder fremden Menschen. Was macht uns glücklich, erfüllt uns – Heute.
Die weiteren Tage – Wir nehmen uns morgens ein paar Minuten Zeit und schauen/planen, wie wir unsere Werte heute leben können, mitten in unserem Arbeitsalltag. – Wir nehmen uns abends ein paar Minuten Zeit Und lassen den Tag Revue passieren, wir schauen was war und was wir erlebt haben. Wir sind dankbar für diesen Tag und wertschätzen uns für all das was wir getan haben und für die Möglichkeiten die wir genutzt haben.

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Kategorien: Sinn, erfüllt leben

SFC 145 - Erfolg12.08.2018

Dies ist das 45. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung: Erfolg, wie werde ich erfolgreich? oder besser noch: Bin ich erfolgreich? Es gibt zwei Arten von Erfolg oder Erfolgreich sein:
1. Äußerer Erfolg = finanzieller Erfolg. Dieser Erfolg ist messbar, und vergleichbar. Ganz einfach, ist mein Bankkonto 7-stellig bin ich erfolgreich. Ich mein Auto neuer, mein Haus größer, mein Partner toller, bin ich öfter im Urlaub, hab ich mehr Likes, mehr Fans als mein Nachbar, als mein Konkurrent, Vorbild, Feind… Bin ich erfolgreich. Der Schlüsselbegriff hier ist MEHR !
Es geht darum die Erfolgsleiter zu erklimmen. Was leicht übersehen wird ist, dass diese endlos ist. Das heißt, sie endet in der Regel in Krisen. Ein guter Vergleich ist das Hamsterrad.

2. Innerer Erfolg = erfüllt sein. Hier fragen wir uns: bin ich mit den Umständen die ich mir geschaffen habe zufrieden und glücklich, fühle ich mich in meinem Leben erfüllt? Wenn ja, bin ich erfolgreich. Mehr geht nicht. Auch weitere Millionen können da nichts drauf setzen.

Geld hat nichts mit erfolgreich zu tun. Geld bietet mehr Möglichkeiten und in der Regel auch mehr Probleme.

Sind wir auf der Leiter am klettern, ist keine Zeit für ein Gefühl von erfüllt sein.

Mit viel Geld erfolgreich zu sein ist eine größere Herausforderung als mit wenig Geld erfolgreich zu sein.

Aufgabe für die nächsten 7 Tage:
Für die weniger Reichen unter uns: Wir üben uns darin das wertzuschätzen was wir haben. Wir leben, wir haben Fähigkeiten und können etwas tun. Wenn das was wir tun uns erfüllt, wunderbar, wir leben unseren Tag bewusst, fühlen uns erfolgreich.
Wenn das was wir tun uns nicht erfüllt, ändern wir etwas. Sind wir selbst die Veränderung die wir erwarten. Jeden Tag ein wenig. Wir sind stolz auf uns, Tag für Tag, ein Gefühl von Zufriedenheit und Glück stellt sich ein, immer wieder – Das ist echter, persönlicher Erfolg.
Für die Reichen unter uns: Das Rad etwas langsamer gehen (vielleicht auch mal ein paar Millionen sausen lassen. Was wir haben ist mehr als genug für dieses Leben). Wir nehmen uns zwischendurch Zeit zum Genießen. Nicht die tollen Dinge oder Umstände, sondern das Leben, das Sein, das wichtige im Leben was wir haben. Zeit, die Luft zum Atmen, unseren Körper, andere Menschen. Immer wieder, jeden Tag, morgens, mittags und abends, wenigstens 10 Minuten. Nichts besonderes, sich einfach erfüllen lassen vom Sein, vom Leben an sich. Das Gefühl von erfolgreich stellt sich ein, einfach so, ohne vergleichen, ohne mehr, mehr, mehr, ohne teure, tollen Dinge oder Umstände. und das jeden Tag !!

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Kategorien: Erfolg, erfüllt leben

SFC 144 - Freiheit05.08.2018

Dies ist das 44. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung: Freiheit – sie erinnert mich an ein Lied von Georg Danzer. Er erzählt dort von der Freiheit als ein sehr selten gewordenes wildes Tier, viele Menschen haben Angst vor ihr. Großwildjäger haben es geschafft sie einzufangen und nun wird sie in einem Zoo für wenig Geld zur Schau gestellt. Alle kommen und wollen sie sehen und staunen mit großen Augen. Ein Wärter schaute grimmig und stumm. Auch er schaute lange und stellte fest, dass der Käfig leer ist. Er fragte den Wärter. Dieser meinte: Die Freiheit ist ein wundersames Tier, man sperrt sie ein uns augenblicklich ist sie weg.

Freiheit ist ein großes Wort und in der Vergangenheit sind schon viele Menschen für sie gestorben. Hier, Heute, in Deutschland ist Freiheit kein Thema mehr, wir können, in bestimmten Grenzen, tun und sagen was wir wollen.
Was mir auffällt ist dass sich kaum jemand wirklich für Freiheit interessiert. Man fühlt sich heute schon frei, wenn man das tun kann was alle tun, wenn man das tragen kann was alle tragen… Oder man begibt sich in die Abhängigkeit von Zigaretten und hat das Gefühl von Freiheit und Abendteuer…

Man will frei sein und schiebt das sich nicht frei fühlen auf die Fremdbestimmtheit, die Verpflichtungen, Vorschriften, widrigen Umstände und die begrenzten Möglichkeiten.

Gern wird Freiheit auch mit viel Geld verwechselt. Geld macht nicht frei oder glücklich, Geld beruhigt, mehr nicht. Geld bietet scheinbar mehr Möglichkeiten frei zu sein. In Wirklichkeit sind es nur andere Möglichkeiten. Geld schafft Abhängigkeiten. Viel Geld kostet Lebenszeit und Lebensenergie.

Meine langwierigen Recherchen zur Freiheit haben ergeben, dass, wie vieles andere auch, die Freiheit nichts anderes als ein Gedanke ist. Für jeden ein anderer Gedanke.
Man sagt „Die Gedanken sind frei“ – mag sein, aber wer denkt denn heute noch diese Gedanken?

Selbst wenn wir mal nicht das tun was die Werbung, die Mode und anderen Trends von uns verlangen, sind unsere Gedanken und Entscheidungen nicht frei. Unsere Vergangenheit, alles was wir erlebt haben hat uns geprägt. – Doch genau diese Freiheit ist unsere Freiheit, Frei von aktuellen äußeren Einflüssen. Und wenn wir mit der Zeit unsere, uns einschränkenden Glaubenssätze und Überzeugungen ablegen, finden wir in unserer Freiheit immer mehr uns selbst.

Die Aufgabe für die kommenden 7 Tage:
Wir nehmen uns Zeit und prüfen unsere Entscheidungen. Kommt das was wir denken, sagen und tun wirklich aus uns. Wir notieren uns, nur mal um es zu wissen, was wir wollen, unabhängig von Gruppenzwang und Verpflichtungen.
Wichtig: es ist unsere Entscheidung, keiner außer uns übernimmt für unser Leben die Verantwortung.
Die nächsten Tage versuchen wir unseren eigenen Gedanken und Entscheidungen mehr Raum zu geben, unser Leben mehr selbst zu leben. – Es fühlt sich wundervoll an.
Wir notieren unsere Erfahrungen und Gefühle.

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Kategorien: erfüllt leben, Sinn

SFC 143 - Willenskraft29.07.2018

Dies ist das 43. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung: Willenskraft, passend zur vorangegangenen Woche. Wenn wir etwas erreichen wollen, zum Beispiel etwas nach dem wir uns sehnen, etwas das wir uns wünschen, was wir uns erträumen, dann müssen wir etwas dafür tun. Wenn wir nun die ersten Schritte darauf zugehen, kann es leicht passieren, dass eine Angst auftaucht. Entweder lassen wir es dann lieber oder unsere Willenskraft kommt ins Spiel.
Angst ist nur ein Gedanke. In der Regel ein Gedanke den wir schon oft gedacht haben, und der so zu einer Überzeugung, einem Glaubenssatz geworden ist, und dadurch unbewusst wirkt.

Willesnkraft ist einerseits auch ein Gedanke, zum Beispiel: „Ich will das jetzt tun“. Andererseits ist die Willenskraft ein Muskel, der, wird er trainiert, stärker und stärker wird.

Willenskraft ist angeboren, jeder hat sie. Ein Baby, kommt es auf die Welt ist voller Willenskraft. Es schreit, bis es das erste mal einatmen kann. Es schreit bis es Nahrung, Nähe, Wärme bekommt. Bei vielen von uns verkümmert die Willenskraft bis wir erwachsen sind – wir haben Verpflichtungen. Und Abends schalten wir eher willenlos den Fernseher ein, als etwas zu tun das uns wichtig ist.

Was schwächt nun unsere Willenskraft?
„EGAL“ Egal ist eine Gedanke, eine Einstellung die jede Willenskraft verkümmern lässt.
Im weiteren verkümmert unsere Willenskraft mehr und mehr, wenn wir nur noch das tun, was Andere tun, oder das tun, was Andere sagen, dass wir tun sollen.
Destruktive Glaubenssätze/Überzeugungen wie zum Beispiel: Ich kann das nicht, das steht mir nicht zu, geben unserer Willenskraft den Rest.

Was stärkt nun unsere Willenskraft?
Gute Gründe zu haben für das was wir tun oder erreichen wollen.
Begeisterung für das was wir tun oder erreichen wollen.
Wenn wir keine Gründe finden für das was wir tun wollen, uns nicht dafür begeistern können, ist das entweder ein Zeichen dafür, dass wir es gar nicht wollen oder wir noch Angst davor haben.

Unsere Willenskraft trainieren wir, indem wir sie anwenden.

Die Aufgabe für die nächsten 7 Tage:

  • Wir üben unsere Willenskraft bei kleinen, einfachen Dingen
  • Bei größeren Themen wie: mit rauchen aufhören, den Lebenswandel ändern, positiver in den Tag schauen… gehen wir kleine Schritte. Dafür konsequent, Tag für Tag.
  • Wir schauen nach Gründen, warum ist das was wir tun wollen uns wichtig, was wollen wir erreichen. Diese Gründe können unsere Begeisterung wecken. Handeln wir mit Begeisterung, auch wenn es nur ein kleiner Schritt ist, wird unsere Willenskraft gestärkt.

Hier der Link zu meinem Video auf YouTube dazu.

Kategorien: Sinn, erfüllt leben

SFC 142 - Sehnsucht21.07.2018

Dies ist das 42. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung: Sehnsucht. Erleben wir in uns die Sehnsucht fühlen wir uns erfüllt oder im Mangel. Jeder kennt das eine oder das andere. Für mich ist Sehnsucht ein großes Potential. Sehnsucht ist ähnlich wie Träume und Wünsche. Im Gegensatz dazu: Ziele. Eine Deadline, ein Termin machen aus einem Wunsch, einem Traum einer Sehnsucht ein Ziel. Um Ziele zu erreichen müssen, wollen, wir in der Regel etwas dafür tun.

Sehnen wir uns nach etwas das wir schon terminiert haben, unseren Urlaub, das zweite Date mit einem tollen Menschen, dann erfüllt sie uns, lässt sie uns kreativ werden.
Sehnen wir uns nach einem Partner oder mehr Freizeit, fühlt sie sich meist gar nicht gut an. Trotz möglicher Umstände sind wir es die entscheiden wie sich unsere Sehnsüchte anfühlen.

Es gibt Träume die träumen wir schon seit Jahren, meist wollen wir nicht deren Erfüllung. Es reicht uns sie zu träumen. Was uns in der Regel daran hindert ihnen näher zu kommen ist Angst. Dinge Menschen, Umstände nach denen wir uns sehnen die nicht mit Angst behaftet sind erreichen wir meistens einfach so.

Haben wir keine Angst, können wir auch kein Mut haben.
Es ist nicht mutig etwas zu tun das uns keine Angst bereitet.

Wenn wir Ängste entdecken brauchen wir Mut.
Wir sind es die entscheiden was wir wollen!

Die Aufgabe für die nächsten 7 Tage: Wir schreiben unsere Sehnsüchte, Träume und Wünsche auf. In Stichworten oder ganz ausführlich. Wir schreiben dazu wie lange wir sie schon hegen. Nun überlegen wir was wir wollen. Wollen wir sie erreichen oder wollen wir die Sehnsucht selbst. Sind es Ängste die uns hindern oder ist es gar nicht unsere Sehnsucht.
Wir suchen uns ein oder zwei aus, die wir erfüllen wollen. Wir terminieren sie, wenigstens die ersten Schritte. Wir konfrontieren uns mit unserer Angst, bringen den Mut auf und gehen los, Schritt für Schritt. 7 Tage lang tun wir etwas für die Erfüllung unseres Wunsches.

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Kategorien: Sinn, erfüllt leben

SFC 140 - Vergleichen08.07.2018

Dies ist das 40. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung: Vergleichen. Vergleichen hört sich harmlos an, ist aber ein wirklich scharfes zweischneidiges Schwert. Und das interessante ist, dass es nicht nur normal ist, sondern auch natürlich. Es steckt in unseren Genen. Schon vor 10.000 Jahren haben wir verglichen: Wer hat die bessere Höhle, die fruchtbarere Frau, den stärkeren Mann… Damals ging es ums Überleben. Heute ist das nicht mehr das Thema, heute geht es ums Ego. Und das Ego ist nicht das was uns hilft glücklich zu sein.

Vergleichen hat direkt mit Bewerten, Rechthaben und Neid zu tun. Kommt das Kind mit einer 3 nach Hause, fragen wir was die anderen Kinder haben (vergleichen). Haben alle anderen eine 2 oder eine 4, dann bewerten wir… Haben wir ein tolles Auto, oder ein tolles Kleid, vergleichen wir… Sind oder waren wir krank, vergleichen wir. Wir wollen toller sein, im positiven oder im negativen Sinn.

Wir können auch vergleichen „einfach so“, nicht „umzu“ – nur weil es uns gefällt.

Was ist der Grund, warum vergleichen wir, was ist unser Ziel dabei? rechthaben ist natürlich ein wichtiges Ziel, genau wie jammern, besser sein, schlechter sein, Trennung, unzufrieden sein, handeln, nicht handeln. Konstruktiv sind all diese Gründe nicht, privat wie im Beruf.

Ja, vergleichen kann uns auch extrinsisch motivieren, uns zum Handeln bringen. Das ist die zweite Seite des Schwertes.

Hier die Aufgabe für die nächsten 7 Tage: Wir achten den ganzen Tag über auf unser Vergleichen, was bezwecken wir damit. Geht es uns nur ums Rechthaben, ums besser oder schlechter sein, sind wir neidisch? Dient unser Vergleichen unserer Lebensfreude, unserer persönlichen Entwicklung, unseren weltlichen Zielen? Motiviert es uns, bringt es uns ins Handeln? Wir üben uns darin nicht zu vergleichen, nicht rechthaben zu wollen, wenn es uns und unseren Gegenüber nicht weiter bringt.

„Taucht Rechthaben auf, verschwindet die Liebe“

Hier der Link zu meinem Video auf YouTube dazu.

Kategorien: erfüllt leben, Erfolg

SFC 139 - Identitätserweiterung30.06.2018

Dies ist das 39. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung: Identitätserweiterung, kein neues Thema, vielleicht ein neuer Begriff. Ich verwende ihn gern, weil er perfekt das beschreibt was geschieht. Im Zen-Buddhismus zum Beispiel, ist es wichtig dass wir unsere Identität auf das nötigste beschränken. Unseren Vornamen zum Beispiel. Alles andere was wir sein oder haben können sind nur scheinbare Erweiterungen die es gilt loszulassen. Auch schon mehrere zigtausend Jahre vorher haben sich Menschen so verhalten wie wir heute: Frau freut sich das tollere Fell zu tragen, den stärkeren Mann zu haben. Mann freut sich den größeren Mamut erlegt zu haben und die schönere Frau vor der schöneren Höhle sitzen zu haben.

In der Regel dient uns alles was wir haben und tun als eine Art Identitätserweiterung. Unser Auto zum Beispiel, vor der Kneipe: „Wo stehst Du?“ meint eigentlich das Auto. Und „Mein Akku ist leer.“ meint den Akku des Mobiltelefons. Und „Du siehst heute gut aus“ bezieht sich auf unsere aktuelle Erscheinung, nicht auf uns selbst. Oft beziehen sich auch die magischen drei Worte „Ich liebe Dich“ nicht auf unseren Gegenüber sondern auch seine/ihre Erscheinung und diverse Umstände.

Alles hat Mensch und macht Mensch „umzu…“. Menschen mögen eine große Identität (ein großes Ego). Das ist nicht nur normal sondern auch natürlich. Es liegt in der Natur unseres Wesens. Es ist eine der großen Aufgaben die wir hier auf dieser Welt haben.

Identitätserweiterungen bringen Stress, weil sich alles was wir haben und sein können verändert: Verlieren wir unser Smartphone, bekommt unser Auto einen Kratzer, werden die Schuhe dreckig, bekommt das Kleid einen Riss, ist jemand anderes erfolgreicher, hat einen fitteren Körper, kann besser reden, sieht bessert aus, hat einen zweiten Doktor und so weiter, und so weiter, die Liste der Möglichkeiten ist endlos. Interessant ist, dass diese Identitätserweiterungen auch im Negativen funktionieren. Menschen geben an mit ihren Krankheiten und ihren Unzulänglichkeiten, definieren sich damit bis zum Tod.

Das Gegenteil von „umzu…“ ist „einfach so“. Hinter umzu steht immer eine Absicht im Außen. Es geht darum jemanden zu gefallen, besser zu sein, schlechter zu sein, toll, cool, anders, stärker, schöner, größer, dicker, jünger, dünner, älter… Alles kann uns dazu dienen uns hervorzuheben und oft haben wir nicht im Sinn was es uns kostet. Diese unsere erweiterten Identitäten müssen aufrecht gehalten werden, das braucht unsere Aufmerksamkeit, Energie, Zeit und Geld.

Ich predige hier nicht die Besitzlosigkeit oder den Minimalismus, denn sogar damit können Menschen wunderbar angeben. Ich besitze selber viele schöne Dinge und finde einige meiner Fähigkeiten beachtenswert. Es geht mir darum, dass wir uns an allem was wir haben, tun und sind einfach so erfreuen, einfach so, ohne Grund. Wie kleine Kinder, kleine Kinder, denn schon im Kindergarten fängt es an, dass sie Dinge extra tun um damit etwas zu erreichen.

Die absichtslose Schönheit des Moments, wenn wir allein etwas tun, nur einfach so, ohne Grund. Einfache Dinge erfüllen uns, bringen uns grundlose Freude, inneren Frieden, bedingungslose Liebe und verbinden uns so auf eine ganz andere Weise mit anderen Menschen.

So ist die Aufgabe für die kommenden 7 Tage zu versuchen mit dem was wir sind und tun ganz in den Moment zu kommen. Nicht zu schauen was wir wie, mit was, wann, bei wem, bewirken. Auch wenn wir es nur „für uns selbst“ tun steckt in der Regel ein „umzu“ dahinter, ist ein „umzu“ unsere Motivation. Es geht in dieser Aufgabe darum ganz in den Moment zu kommen und einfach zu sein, es einfach nur zu tun, zu genießen, uns davon erfüllen zu lassen. Gei der Arbeit, in der Freizeit, Zuhause, überall.

Hier der Link zu meinem Video auf YouTube dazu.

Kategorien: erfüllt leben, Erfolg

SFC 138 - Wertschätzung23.06.2018

Dies ist das 38. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung: Wertschätzung – InUnserer schnelllebigen Zeit, in der es vorwiegend um Erfolg, Darstellung, Vergleichen und Konsum geht, ist Wertschätzung zum Luxusgut geworden. Ein Luxus der gerade für die wohlhabenden zu viel kostet.

Wir Menschen wertschätzen was uns wertvoll erscheint, klar, das was selbstverständlich ist brauchen wir nicht wertschätzen. Zum Beispiel: Morgens aufstehen zu können, eine Arbeit zu haben, dass unsere Angestellten für uns arbeiten, dass wir zu Essen kaufen können, dass wir einen Partner, Kinder, Eltern haben…Das ist gegeben, das hat jeder, das brauchen wir nicht wert zu schätzen. – Wertschätzen ist nicht bezahlen, wertschätzen ist ein Ausdruck von Liebe, Freude und Dankbarkeit.

„Liebe deinen nächsten wie dich selbst“ bedeutet, wenn wir uns selbst nicht lieben, können wir auch unser Gegenüber nicht lieben. Mit anderen Worten: Wenn wir denken, ich kann das nicht, ich bekomme keinen Partner der mich schätzt, keine Arbeitsstelle die mir Freude macht… können wir auch nur diese Gedanken unserem Gegenüber geben.

Zurück zum Thema. Beginnen wir jeden Tag bewusst wert zu schätzen, unser Leben, unseren Tag, Menschen die uns jetzt nahestehen, Umstände, Dinge, unsere Vergangenheit, all das was uns zu dem gemacht hat was wir heute sind, uns selbst. Dann können wir uns annehmen und uns lieben. Dann lieben wir unseren nächsten auch ohne dass es uns jemand sagt, dass wir es sollten, einfach weil wir ihn wertschätzen.

Das Leben ist ein Geschenk, bedanken wir uns dadurch, dass wir es wertschätzen. Jeder einzelne Tag ist ein Geschenk, bedanken wir uns dadurch, dass wir ihn wertschätzen.

Eine Umarmung ist ein wundervoller Ausdruck von Wertschätzung.

Die aufgabe für die nächstn 7 Tage: Wir achten den ganzen Tag über bewusst auf alles was uns begegnet und wertschätzen es als Teil unseres Lebens, als Freude oder Herausforderung. Wir bedanken uns, umarmen, lächeln. Abends notieren wir all die besonderen Momente. Nach 7 Tagen betrachten wir die letzte Woche. Was hat sich verändert?

Hier der Link zu meinem Video auf YouTube dazu.

Kategorien: erfüllt leben, Sinn

SFC 137 - Rahmen und Inhalt16.06.2018

Dies ist das 37. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung: „Rahmen und Inhalt“ – Heutzutage ist es nicht mehr üblich zwischen Rahmen und Inhalt zu unterscheiden. Im Konsum zum Beispiel: Wir brauchen ein neues Auto, um von hier nach da zu fahren. Wir gehen zum Autohaus und der Verkäufer erzählt und stundenlang vom Rahmen, wie toll und cool es ist. Es geht nur noch ums Gefühl. Mann kauft ein Gefühl. Der Inhalt wäre, Sie können mit dem Auto von hier nach da fahren, es ist zugelassen und sicher. – Oder ein Kleid. Der Inhalt ist die Frau die es trägt, die Fakten, es muss sitzen, bequem sein, schützen und wärmen. Für das zehnfache gibt es einen Rahmen dazu, ein Kleid in dem Frau sich fühlt, sich als Star auf der Party fühlt.

Meist sehen wir zuerst die Form, den Rahmen, und erwarten dann einen bestimmten Inhalt.

Ein Rahmen ist wichtig (weshalb ich auch die Form meiner Videos geändert habe), er ist Formgebend, er weckt Interesse, macht schön und ist anziehend. Wenn der Rahmen zu groß im Verhältnis zum Inhalt wird, lenkt er ab, das ist dann wichtig, wenn der Inhalt nichts taugt.

Der Inhalt ist das worum es geht, ist der eigentliche Grund, der Sinn, die Pointe, das Wesentliche. Der Rahmen / die Form sollte dem Inhalt dienen. (Beim Public Speaking ist das anders. siehe PS)

Bei einer Fernsehserie ist der Rahmen wichtiger als der Inhalt, bei einem Roman ist es umgekehrt. Bei unserem ersten Date ist der Rahmen wichtig, später dann, wenn wir uns näher kennen wird der Inhalt immer wichtiger.

Die Aufgabe für die nächsten 7 Tage ist nun: Wir schauen uns um, in allen möglichen Situationen und natürlich im Kontakt mit Menschen. Wir überlegen was der Inhalt ist und was Rahmen (die Form), und wozu was dient.

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Kategorien: erfüllt leben

SFC 136 - Gedanken10.06.2018

Dies ist das 36. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung: Gedanken – Eine Aussage von Dr. Leonie Thöne die ich bei ihrem Interview bei Gedanken tanken gehört habe hat mich zum heutigen Thema angeregt: „Wir glauben unsere Gedanken seien wahr“

Was ist eigentlich ein Gedanke? – Ein Gedanke ist eine Wirkung. Zum Beispiel eine Wirkung einer Wahrnehmung. Wir nehmen ein Ding, ein Umstand, einen Menschen wahr. Diese Wahrnehmung wird durch unser Limbisches System gefiltert, all unsere Erfahrungen, Überzeugungen, all unser „Wissen“ das wir in den letzten zig Jahren angesammelt haben filtert unsere Wahrnehmung und heraus kommt ein Gedanke: Mir ist heiß; bei Zugluft erkälte ich mich; dieser Mensch ist schwierig; Wenn der Chef anders wäre würde seine Firma erfolgreicher sein; in unserer Beziehung fehlt was; das reicht mir nicht; das kenn ich nicht; ich bin überfordert… Dieser Gedanke ist in diesem Moment für uns wahr, nichts weiter. Es ist kein Fakt und nichts allgemein gültiges. Auch wenn viele Menschen etwas ähnliches denken, ist es noch lange keine echte Wahrheit. Es ist einfach nur eine Vereinbarung.

Alles sind „nur“ Gedanken: Überlegungen, Reaktionen, körperliche Gefühle, „seelische“ Gefühle, unser Bauchgefühl, logische Schlußfolgerungen, undere Meinung, unser Wissen.

Unsere Gedanken zeigen „nur“ UNSERE Wahrheit

Wenn wir uns dieser Tatsache bewusst sind, können wir den Umstand annehmen, dass unsere Gedanken und so auch unsere Gefühle veränderbar sind. Wenn wir uns darin üben die Umstände anders zu sehen, andere Sichtweisen zuzulassen, denken und fühlen wir mit der Zeit auch etwas anderes.

Und wozu das Ganze? – Wenn wir in unserem Leben etwas ändern wollen, mehr Lebensfreude, Kreativität, Sinn. Oder einer Vision näher kommen wollen, ist es sehr hilfreich, wenn wir uns unserer Gedanken und ihren Wirkungen bewusst werden. Und wir darauf achten, ob sie uns dienen, uns in unseren Vorhaben, in unserem Leben, hilfreich sind oder nicht.

Die Aufgabe für die nächsten 7 Tage:
Wir achten so gut es geht auf unsere Gedanken und schauen ob ihre Wirkungen uns hilfreich sind oder nicht. Wenn sie uns nicht dienen schauen wir was zu diesen Gedanken geführt hat. Ob wir, durch nachfragen, offen hinschauen oder in Frage stellen eine andere Sichtweise und somit andere Gedanken und Gefühle bekommen.
Wir schreiben uns auf was wir bemerkt haben oder verändern konnten.

Hier der Link zu meinem Video auf YouTube dazu.

Hier der Link zu Leonie Thöne’s YouTube Kanal (Besonders interessant für Frauen mit Thema Männer). Wirklich empfehlenswert.

Kategorien: Sinn, erfüllt leben

SFC 135 - Aussagesätze03.06.2018

Dies ist das 35. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung: Aussagesätze – klingt harmlos, ist es aber ganz und garnicht. Den ganzen Tag über denken und sprechen wir sie, sie sind in uns und deshalb wirken sie auf uns, und prägen uns. Sie sind unsere Meinungen und Überzeugungen. Es geht um andere Menschen, Situationen, Umstände, uns selbst, die Vergangenheit und die Zukunft. All diese Gedanken sind Teil unseres Wesens, unseres Charakters. Aus ihnen ergeben sich unsere Handlungen und unsere Glaubenssätze über uns selbst. Die mächtigsten dieser Sätze sind „ich bin…“ Sätze, diese erschaffen eins zu eins, mit sofortiger Wirkung unsere Realität.

Ich bin zu schwach. Ich kann das nicht. Ich bin dumm. Das schaffe ich nie. Ich bin nicht kreativ… Genau wie diese Sätze, erschaffen auch unsere Gedanken über Andere, über Umstände, die Vergangenheit und Zukunft uns und unsere Gegenwart. Das was in der Zeitung steht, was ich in den Nachrichten höre uns immer wieder denke und sage prägt mich und meinen Charakter

Die Aufgabe für die nächsten 7 Tage:
Wir achten bewusst auf unsere Gedanken und was wir sagen. Wir achten auf all unsere Aussagesätze die wir denken. Was ist uns so wichtig, dass wir ständig daran denken oder darüber reden? Was macht es mit uns? Nach 7 Tagen ziehen wir Bilanz. Was lässt uns zu dem werden das wir sind?

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Kategorien: Tools, erfüllt leben

SFC 132 - "Selber leben"12.05.2018

Dies ist das 32. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung: „Selber leben“. – Zeitungen und Nachrichten zeigen die Umstände der Welt. Es ist sicher nicht leicht dort etwas zu verändern, besonders wenn es um das Weltgeschehen geht. Viele Menschen sehen ihr eigenes Leben so, sie sehen Umstände und denken so ist ihr Leben. Sie fühlen sich machtlos uns sehen keine Möglichkeit etwas zu verändern.

Stimmt, unser Leben besteht aus Umständen: Reiche oder arme Eltern. Liebende Eltern oder Elternteile die gar nicht da sind, schlagen oder Trinken. Ein Gesunder Körper oder ein kranker. Schwieriges oder schönes soziales Umfeld… Alles Dinge die wir, während wir heranwachsen kaum verändern können. Diese Umstände haben wir als Herausforderung, zum angeben oder damit wir etwas zum Jammern haben.

Ein erfülltes, glückliches oder gar erfolgreiches Leben ist unabhängig dieser Umstände. – Das was wir in unserem Leben meist vergessen haben ist, dass wir entscheiden können. Schon früh schalten sich viele Bereiche, ohne dass wir es bemerken, auf Automatik.
- Was meine Eltern wollen dass ich tue, das ist das Beste für mich.
- Ich kann nicht lernen
- Ich schaffe das sowiso nicht.
- Lieber eine sichere Arbeit als glücklich sein u.s.w.
So viele Überzeugungen schleichen sich ein. In der Regel ist es nicht wichtig durch wen oder durch welche Umstände. Wenn wir Heute erkennen dass es so ist, können wir Heute beginnen selber zu leben, die Verantwortung für unser Leben wieder selber in die Hand zu nehmen.

Jahre, womöglich Jahrzehnte lange Automatik lässt sich meist nicht von Heute auf Morgen ändern. Es erfordert tägliche Übung, 2 bis 3 Monate lang um bleibende neue Bahnen zu schaffen, um sich „umzuprogrammieren“

Wenn wir beginnen selber zu leben werden wir aufmerksamer und selbstbewusster, das Leben wird heller und bunter. Vermeintliche Freunde werden gehen, andere Menschen, Menschen die auch selber leben, werden uns begegnen.

In dieser Woche versuchen wir destruktive Überzeugungen und schlechte Gewohnheiten bei uns zu entdecken. Immer wenn sie auftauchen versuchen wir selber zu leben, eine eigene, neue Entscheidung zu fällen und umzusetzen. Eine Freude bringende Ersatzhandlung parat zu haben ist sehr hilfreich (wenn Ihr dabei Hilfe oder Anregungen braucht, schreibt mir). Also:
1. Entdecken und aufschreiben (Gewohnheiten wie: Rauchen Schokolade, zu viel Kaffee oder Alkohol, Fernsehn und so weiter. Überzeugungen wie: Ich kann das nicht, ich finde nie jemanden, das ist zu spät, ich kann da nichts ändern…
2. einen alternativen Gedanken ausdenken, aufschreiben und im passenden Moment anwenden. Spaß haben am selber handeln im eigenen Leben.
nur mal für eine Woche.

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Kategorien: erfüllt leben, Erfolg

SFC 131 - Gesetz der Anziehung05.05.2018

Dies ist das 31. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung: „Gesetz der Anziehung“. Vor etwa 12 Jahren (2006) war es IN. Jeder der etwas darüber wusste schrieb ein Buch. Und viele, sogar weniger spirituelle Menschen beschäftigten sich damit. Gesprächsgruppen trafen sich regelmäßig und Foren entstanden. Nach 1 bis 2 Jahren verschwand alles wieder, andere Dinge waren IN. Persönliche Entwicklung, Lebenssinn und Ziel als Modeerscheinung, cool – Menschen sind schon erstaunlich.

Ich denke ein Buch ist nicht nötig um das Gesetz zu verstehen und anwenden zu können. Hier meine Beschreibung und Anregung für die praktische Anwendung:

  • Unsere Gedanken, Worte und Taten sind Energie.
  • Gefühle verstärken Energie
  • Liebe und Freude sind größten, positiven Energieverstärker
  • Ängste, Sorgen, Vergleichen, Zweifeln, sind die größten negativen Energieverstärker
  • Unsere Vorstellungen und Überzeugungen sind unbewusste Gedanken, Worte und Taten. Mit unseren Gefühlen angereichert können sie sehr mächtige Magnete sein.
  • Energie zieht gleiche und ähnliche Energie an.
  • Es ist nur unsere Energie, die unsere kommende Momente, unsere Zukunft bewirkt.
  • Unsere Energie folgt unserer Aufmerksamkeit.
  • In dem womit wir uns Tag für Tag beschäftigen steckt unsere Energie, das ziehen wir an.

Wenn wir anfangen uns mir dem Gesetz der Anziehung zu beschäftigen ist es sinnvoll es andersrum zu üben: Wir achten wir nun eine Woche lang auf das was wir erleben, was wir in unser Leben ziehen. Und versuchen eine Entsprechung in unseren Überzeugungen, unseren Beschäftigungen und unseren Gedanken zu finden. Wenn wir sehen durch was wir etwas in unser Leben ziehen können wir es ändern.

Durch die Wirkungen können wir die Ursache finden.
Die Ursache sind meist unsere unbewussten Überzeugungen.
Ändern wir die Ursache, werden sich die Wirkungen ändern.

Das was wir erleben sind Wirkungen.
Die Ursachen dazu finden wir in unserem Geist.
Ändern wir diese Ursachen, ändert sich das was wir erleben.

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Kategorien: erfüllt leben, Sinn

SFC 130 - Hier & Jetzt29.04.2018

Dies ist das 30. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung: „Hier & Jetzt“, zwei esoterisch klingende, recht abgenutzte Worte. Fürs Coaching und unsere persönliche Entwicklung sehr von Bedeutung.

Nur im Hier und Jetzt leben wir.

Wobei „Hier“ bedeutet: an diesem Ort. Nicht beim Nachbarn, Kollegen, Chef… Nicht auf einer tollen Insel oder in San Fransisco. Nicht bei irgendwelchen „Berühmtheiten“ aus Zeitschriften oder Nachrichten. Immer wenn wir vergleichen, urteilen, bewerten… sind wir woanders. Und dieses „woanders“ ist die Quelle unserer Unzufriedenheit.

Und „Jetzt“ bedeutet: nicht vorhin und auch nicht nachher. Es gibt nur das Jetzt, alles Andere ist ein Gedanke, eine Erinnerung oder ein Wunsch, Vorstellung, Vision, Befürchtung. Vom Jetzt aus betrachtet unterscheiden sich Gestern und Morgen nicht.

Es ist gut wenn wir reflektieren was war und uns überlegen was wir wann wollen. Jetzt, in unserer Gegenwart, können wir handeln, können wir das bewirken was wir wollen das uns geschieht. Anders gesagt: Was wir jetzt denken sagen und tun, bewirkt unseren nächsten Moment. Das besondere ist, es ist unsere Entscheidung was wir denken sagen und tun.

Zur Erinnerung: oft können wir uns nicht einfach so anders entscheiden, weil aus einer vergangenen Entscheidung eine Überzeugung wurde, die wir jedes mal wieder »automatisch« fällen, wenn uns die entsprechenden Umstände begegnen. Wenn wir also gar nicht mehr merken, dass wir etwas tun das uns nicht gut tut, ist es sinnvoll, erstmal die entsprechenden Überzeugungen zu entkräften – ein ganz anderes Thema.

Die Aufgabe für die kommenden 7 Tage ist, dass wir so oft wie möglich in unserem Hier & Jetzt sind, immer wieder holen wir uns zurück in unsere Gegenwart und an den Ort an dem gerade unser Körper ist. Wir sind bei dem Menschen uns gegenüber, bei dem was er oder sie gerade sagt. Gehen wir spazieren, sind wir bei dem was unsere Sinne uns erleben lassen, und so weiter. Im Arbeitsalltag und Privat. Jeden Abend reflektieren wir, was wir anderes erlebt haben.

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Kategorien: erfüllt leben, Erfolg

SFC 129 - Social Media22.04.2018

Dies ist das 29. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.

Das Thema dieser Woche: Social Media. Aus gegebenem Anlass Heute dieses Thema. Ich liege krank im Bett und freue mich auf einen offline Freund

Wir machen uns diese Woche Gedanken über unsere Social Media Aktivitäten:

  • Wie viel Stunden Täglich, unter der Woche und am Wochenende.
  • Wie viel davon Konsumierend
  • Wie viel Smaltalkend
  • Und wie viel kreativ produzierend?

Für alles was wir tun haben wir Gründe, alles was wir tun gibt uns etwas. Mach Dir Gedanken darüber was es ist. Was auch immer Du feststellst, es ist ok, ich will hier nichts verurteilen oder bewerten. Es geht mir darum, dass wir uns bewusst sind was wir tun.
Wozu das wichtig ist? – Wenn wir bewusst einverstanden sind mit dem was wir tun, schreiben, sagen denken, dann sind wir in Frieden mit unserer Vergangenheit, sie kann uns später nicht mehr einholen. Und wir sind in Frieden mit unserer Gegenwart, wir können leichter annehmen was ist. So fällt es uns leichter unser Morgen, unsere Zukunft zu gestalten. Unsere Zukunft gestalten wir, mit dem was wir HEUTE denken, schreiben, sagen und tun. Es ist unser persönliches kleines Spiel, hier in unserem Leben, vom Anfang bis zum Ende. Jeder weiß, dass es nicht um Ergebnisse geht (wir können nichts mitnehmen, wenn wir gehen). Es geht um Erfahrungen, um wundervolle Momente der Liebe, des Friedens, der Freude und des Mitgefühls – womöglich um nichts weiter.

Am Ende der Woche reflektieren wir: Was macht für uns Sinn und was nicht. Wir passen unsere Gewohnheiten dahingehend an (gerne unterstütze ich dabei).

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Kategorien: Sinn, erfüllt leben

Zwischengedanke: Lernen16.04.2018

Ärger und Recht haben geht uns viel leichter von der Hand als lieben und annehmen.
Übung macht den Meister, und wir wählen aus was wir üben.

Kategorien: erfüllt leben

SFC 127 - "schon wieder"08.04.2018

Dies ist das 27. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.

Das Thema dieser Woche: „schon wieder“. Mit einem „schon wieder“ vergleichen wir immer einen aktuellen, gerade vergangenen Moment mit unserer Vergangenheit.

Zur Erinnerung: unsere Vergangenheit sind die Momente an die wir uns erinnern.

„schon wieder“ hat zwei Seiten, eine destruktive und eine konstruktive. Schon wieder passiert mir das… nicht geschafft,,, die gleichen Fragen… Oder: schon wieder geschafft… ein wenig besser… glücklich…

Die Frage ist: Wozu dient mir dieser Gedanke?
Was will ich mit diesem Gedanken bezwecken?
Wem will ich was beweisen, und warum?

Ein destruktives „schon wieder“ nimmt uns Energie, zieht uns runter, macht uns schwach. Ein konstruktives „schon wieder“ gibt uns Energie, regt uns an, motiviert uns.

Die Aufgabe für die nächsten sieben Tage:
Wir achten auf unser „schon wieder“, dient es uns oder macht es uns schwach und depressiv? Der erste Schritt ist es mitzubekommen. Der zweite Schritt ist unsere konstruktiven „schon wieder“ bewusst zu nutzen und für unsere destruktiven„schon wieder“ andere Gedanken zu finden (wenn Ihr dabei Hilfe brauchen könnt, meldet Euch).

Nach 7 Tagen schauen wir wie oft wir es entdeckt haben, unser „schon wieder“. Und vielleicht über wir weiter, weniger hilfreiche „schon wieder“ in hilfreiche Gedanken zu wandeln.

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Kategorien: Tools, erfüllt leben

SFC 126 - Fehler01.04.2018

Dies ist das 26. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.

Das Thema dieser Woche: Fehler. Eines der ersten Dinge die wir in unserem Leben lernen (Das war nicht richtig, das darfst du nicht, so geht das…). Fehler an sich sind gut, sie dienen unserer Entwicklung. Wir alle waren mal solche kleinen Schreihälse. Und wenn jemand meint, mit 20, 30, 40, 50, 60, 70, wüsste und kann er alles, macht einen großen Fehler.

Ben Ouattara beschreibt es schön in seinem Podcast (http://benouattara.libsyn.com/folge-081-fehler-machen), es geht nicht so sehr um den Fehler, es geht mehr darum was ich besser machen kann.
Und Biyon Kattilathu beschreibt in seinem kurzen Video auf YouTube die Idee der freien Meinungsänderung: https://www.youtube.com/watch?v=1Bwi6a5ZMA8&t=32s

Mir geht es hier nicht um Fehler mit fatalen Folgen, wie zum Beispiel beim Bergsteigen oder bei einer Operation im Krankenhaus. Mir geht es um unseren Alltag, bei der Arbeit, privat und persönlich.

Fehler können bewertet und beurteilt werden, und werden uns dann blockieren. Fehler sind auch Erfahrungen, wir können aus ihnen lernen und uns entwickeln.

Die Aufgabe für die nächsten 7 Tage:
1. Annehmen, zugeben, ohne Bewertung und ohne eine mögliche Fremdbewertung zuzulassen.
2. Schauen was uns der Fehler gebracht hat, welche Erfahrung, was noch.
3. Was können wir tun um den Fehler wieder gut zu machen. Was können wir ändern um ihn nicht wieder zu machen.
4. Andere die Fehler machen bei diesen drei Schritten unterstützen.

Nach 7 Tagen schauen wir was es uns gebrecht hat. Vielleicht können wir einen Teil dieser Einstellung in unseren Alltag integrieren.

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Kategorien: Erfolg, erfüllt leben

SFC 125 - Spielen25.03.2018

Dies ist das 25. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.

Das Thema dieser Woche: Spielen. Wenn ich spielen sage meine ich Gesellschaftsspiele, so richtig mit Spielmaterial, gemeinsam. Oder kreative Spiele, allein oder gemeinsam mit anderen. Zum Beispiel malen, zeichnen, schreiben, musizieren, basteln…

Beim spielen scheiden sich die Geister. Die einen meinen: Oh toll, wir spielen jeden Tag, was gibt es Neues? Die anderen: Zum spielen hab ich keine Zeit, ich bin zu alt, das ist was für Kinder, ist gut für ihre Entwicklung… Apropo Entwicklung. Unser Körper ist mit 20, 25 Jahren Ausgewachsen. Unser Geist entwickelt sich unser Leben lang.

Spielen an sich ist sinnfreies tun, der Sinn liegt im tun und im Ergebnis, wie zum Beispiel: Gemeinschaft, neue Gedanken und Ideen, Entwicklung, Lebensfreude, Offenheit…

Ich spiele also bin ich.

(Der Titel eines wunderbaren Buches von Wolfgang Dietrich)

Die Aufgabe für die nächste Woche:
Wir finden Gelegenheiten zum spielen. Tagsüber in der Pausen, abends, am Wochenende, draußen, drinnen, mit Freunden, mit Kindern, mit Fremden… Eine Woche Lang.
Nach einer Woche schauen wir zurück. Was hat es uns gebracht. Was ist unser „Sinn“ im Spiel.

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Kategorien: erfüllt leben, Kreativität, Sinn

SFC 124 - Leichtigkeit18.03.2018

Dies ist das 24. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung. (Entschuldigt die Qualität, ich war auf dem Rückweg von einem Yoga-Kongress)

Das Thema dieser Woche: Leichtigkeit. In unserer Zeit wird Leichtigkeit immer mehr zum Thema. Alles um uns herum scheint immer wichtiger und schwerer. Die Tageszeitungen sind voll von wichtigen Themen und schweren Headlines. – Und wen interessieren diese Nachrichten, wenn sie mal einen Tag oder eine Woche alt sind?
Dieses Wochenende, beim Businessyoga-Kongress im Yoga-Vidya Zentrum in Bad Meinberg ist mir die Idee zum Thema Leichtigkeit gekommen. Ich erlebe bei den Veranstaltern Leichtigkeit trotz viel Arbeit und Organisation. Nicht in jeder Firma klappt das so gut. – Ich glaube es ist möglich, in jedem Umfeld.

Warum können eigentlich Engel fliegen? – Na weil sie sich leicht nehmen. Und warum können Menschen und vielleicht gerade wir deutschen, nicht fliegen? – Weil wir uns so oft beschweren. Die schweren Gedanken, unser recht haben wollen, kosten uns viel Energie, machen uns unkreativ und verschließen uns für andere Sichtweisen. Wenn wir einfach mal einen Moment inne halten, innerlich einen Schritt zurücktreten und uns öffnen für die Zusammenhänge, für die Sichtweisen anderer Menschen, wird alles schon viel leichter.

Aufgaben für diese Woche:

  • Uns nicht beschweren.
  • Morgens eine Minute entspannt und aufrecht stehen. Die Schultern hängen lassen, Kopf und Kinn locker, entspannt atmen. (in einem entspannten Körper können wir keine ärgerlichen Gedanken denken)
  • Schwere, ärgerliche Gedanken aufschreiben. Auf einem Zettel in der Tasche belasten sie uns weniger als in unserem Kopf.
  • Den ganzen Tag über, in schwierigen Situationen, immer wieder achtsam sein, gedanklich einen Schritt zurücktreten. Der Situation einen Moment Zeit geben. Sich öffnen für andere Zusammenhänge.
  • Am Abend Zuhause, für eine Minute stehen und spüren: Wir stehen unsere Frau, wir stehen unseren Mann und wir lassen los. Alles was wir den Tag über getragen haben stellen wir, wie einen Rucksack, zur Seite. Alles was so wichtig war, was wir immer noch tragen, scheiben wir auf, sprechen wir auf Band und lassen los. Wir brauchen es Zuhause nicht zu tragen. Wir entspannen, sind ganz in Frieden. Wir können uns Zeit nehmen etwas kreatives zu tun, zu reden, oder ein Buch zu lesen.

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Kategorien: Tools, erfüllt leben

SFC 121 - "Jeden Tag ein neues Leben"25.02.2018

Dies ist das 21. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.

Das Thema dieser Woche: „Jeden Tag ein neues Leben“.
Wir können unser Leben als ganzes anschauen: vor einigen Jahren sind wir hier auf die Welt gekommen, bei unseren Eltern in ganz bestimmten Umständen. Das was wir jetzt sind, sind wir aufgrund der Umstände in die wir hineingeboren wurden und aufgrund dessen was wir in dieses Leben „mitgebracht“ haben. All das ist eben so wie es ist. So wie die Regeln in einem Spiel oder die Umstände in einem Urlaubsort. – Nun, mitten in unserem Leben können wir uns überlegen woher wir kommen, wo wir jetzt sind und wo wir in ein, fünf, zehn oder zwanzig Jahren sein wollen.

Und wir können diesen Tag heute als ein ganzes Leben sehen. Morgens werden wir geboren, sehen uns in Umständen und haben Möglichkeiten. Wir leben unser Leben heute. Und am Abend, am Lebensabend, schauen wir wie es war, was wir erlebt, erreicht, gemacht und gefühlt haben. Das besondere ist, wir erinnern uns an unsere Vorleben und können darauf aufbauen.

„Was will ich in diesem Leben tun (erreichen, erledigen, geben und fühlen)?“

„Das was ich in diesem Leben tue, setzt die Ursachen für mein neues Leben für morgen.“

„Es ist mein Leben, ich lebe es, ich setze Ursachen, und ich mache etwas aus den Wirkungen“

Die Aufgaben für die kommenden 7 Tage:

  • Wir schauen uns morgens unsere Umstände und Möglichkeiten an – wir sagen Danke für dieses neue Leben.
  • Wir überlegen uns was wir in diesen neuen Leben tun wollen, erledigen, erreichen, geben und fühlen wollen.
  • Den Tag über denken wir immer wieder daran.
  • Am Abend, an unserem Lebensabend, ziehen wir Bilanz, und bedanken uns.
  • Wir üben wenigstens sieben Tage lang.

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Kategorien: erfüllt leben, Sinn

SFC 120 - "Selber entscheiden"18.02.2018

Dies ist das 20. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.

Das Thema dieser Woche: „Selber entscheiden“. Viele Menschen haben es verlernt. Alles wird vorgegeben. Im Supermarkt zum Beispiel: Angebote auf großen Plakaten und über Lautsprecher – Ja, das ist gut, das nehme ich. Oder beim Essen gehen: Was bestellst Du? Welches ist das Tagesgericht? – Ja, das nehme ich auch. Eine kleine Pause: Kaffee, Zigarette – Das Aufputschmittel und der Glimmstengel wandern nicht von selbst in unsere Hand und unseren Körper, es ist unsere Entscheidung.
Wir bemerken nicht mehr, dass wir entscheiden. Bewusst selber entscheiden braucht einen Moment Zeit und wir müssen die Verantwortung für das Ergebnis übernehmen.

Entscheiden wir bewusst selbst, nehmen wir unser Leben selbst in die Hand.

Die eine Seite ist: „Gegebene Fakten“, „Das ist halt so“ = Konsum
Die andere Seite ist: „Veränderbare Sichtweisen“, „Es kann auch anders sein“ = Schöpferisch leben.

Auf der einen Seite finden wir: jammern, ärgern, resignieren, Schuld zuweisen und betäuben.
Auf der anderen Seite ist: annehmen, hinschauen, Möglichkeiten entdecken, selber verändern, leben.

Die Aufgaben für die kommende Woche:

  • Den ganzen Tag über Gelegenheiten für Entscheidungen entdecken. Spontan selber entscheiden. Mit kleinen Situationen üben.
  • Sich abends Zeit nehmen und Entscheidungen für den nächsten Tag überlegen. Den Mut aufbringen sie am nächsten Tag auszuführen.
  • Nach einer Woche reflektieren. Gute Entscheidungen notieren und weiter dran bleiben. Wie fühlt es sich an, wenn wir mehr und mehr unser eigenes Leben übernehmen?

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Kategorien: Tools, erfüllt leben

SFC 119 - "Selber denken"11.02.2018

Dies ist das 19. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.

Das Thema dieser Woche: „Selber denken“. Ich glaube „selber denken“ wird in unserer Konsumgesellschaft nicht gern gesehen. Die großen Firmen (und die kleinen) sorgen dafür dass wir das richtige kaufen, dass es uns gut geht, dass wir das tun was uns Spaß macht. So können wir ruhig unsere Verantwortung abgeben. Der Vorteil ist, wenn mal was schief läuft können wir nach schuldigen suchen, denn wir haben ja keine Verantwortung.

Ich glaube, dass unser Leben lebenswerter ist wenn wir selber denken, wenn wir die Verantwortung übernehmen, selber entscheiden.

Wir könnten kreativ sein, schöpferisch, und persönlich weiter entwickeln. Unsere eigenen Leidenschaften leben, etwas Neues entstehen lassen und womöglich damit Geld verdienen.

Jeder kann selber denken und kreativ sein. Vielleicht müssen wir es nur wieder etwas üben. Hier die Aufgaben für diese Woche:

  • Wir beobachten uns in unserem Alltag, wann reagieren wir und wann handelst wir aus uns heraus?
  • Wir nehmen uns immer wieder einen Moment Zeit unsere eigenen Gedanken zu finden: Ist das meine Meinung? Brauche ich das? Was würde ich jetzt machen?
  • Wir versuchen immer wieder zwischendurch etwas anderes zu denken reden, tun.
  • Wir sind auch mal unkonventionell kreativ, schöpferisch.
  • Wir genießen es etwas anderes zu tun als das was die Gesellschaft, die Nachbarn, die Werbung, die Kollegen… von uns erwarten.
  • Am Abend reflektieren wir den Tag. Was war anders, hat es uns was gebracht?
  • Nach einer Woche, reflektieren wir die Woche. Können wir etwas, das für uns sinnvoll war, beibehalten. Vielleicht auch ein Ritual, morgens oder abends.

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Kategorien: erfüllt leben, Kreativität

SFC 116 - Veränderung06.01.2018

Dies ist das 16. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.

Das Thema dieser Woche: „Veränderung“. Meine Neujahrskarte hat mich zu diesem Thema angeregt: „Leben ist Veränderung, lasst sie uns selbst herbeiführen“.

Menschen mögen die Gleichung „Leben = Veränderung“ nicht. Menschen sind in diesem Zusammenhang sehr widersprüchlich. Einerseits wollen sie dass alles so bleibt wie es ist. Und andererseits wollen sie immer mehr, ständig was Neues, ständig Wachstum.

Entwicklung geht nur mit Veränderung. Dass sich ein kleines Kind entwickelt ist normal, ist natürlich. Dass wir Erwachsene uns immer weiter entwickeln, ist manchen gar nicht so recht.

Veränderung ist unser Weg durch unser Leben. Gepflastert von Verpflichtungen und Problemen, von Wünschen und Zielen. Er endet, wenn er endet, nicht wenn wir etwas erreicht haben.

Aufgaben:

  • Wir machen uns Gedanken darüber wie wir durch unser Leben gehen. Wer oder was gestaltet unseren Tag? Fühlen wir uns eher selbstbestimmt oder fremdbestimmt? Von was? Aus welchem Grund? (sehr wichtig!)
  • Die Woche über sind wir aufmerksam, erleben aufmerksam unseren Alltag. Wir achten auf Veränderungen. Wir bewirken bewusst selber kleine Veränderungen, auch in unserem Denken und Tun.
  • Am Ende der Woche notieren wir die Veränderungen die wir bemerkt haben. Welche haben wir selbst herbeigeführt?

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Kategorien: erfüllt leben, Sinn

SFC 115 - "meine Geschichte"31.12.2017

Dies ist das 15. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.

Das Thema dieser Woche: „meine Geschichte“. Die Anregung für dieses Thema habe ich aus “The Work” von Byron Katie. Sie fragt immer gern: “Was wärst Du ohne Deine Geschichte?” Ich denke erst mal sprachlos.

Unsere Geschichten erzählen wir bei jeder Gelegenheit den Menschen denen wir begegnen, und uns selbst. Daraus entwickeln sich unsere Überzeugungen, die wiederrum unser Leben gestalten.
Unsere Geschichten sind in ein bis zwei Stunden erzählt. Unsere Kindheit dauerte 10 bis 20 Jahre, unser Leben womöglich schon 40 Jahre oder länger. Unsere Erinnerungen sind sehr selektiv und sehr subjektiv, vor Gericht hätten sie nie bestand. Warum gestalten wir unser Leben mit weniger hilfreichen Überzeugungen? Was ist der Zweck unserer Geschichten, wem wollen wir was beweisen? Diese Art von Geschichten halten uns in unserem „Lower Self“, in unserer Komfortzone, durch sie sind wir von anderen Steuerbar.

Wie wäre es mit einer Liebesgeschichte? Jeder Mensch hat Momente der Liebe erlebt. Oder mit einer Heldengeschichte, vielleicht war jemand anderes unser Held oder wir selbst waren ein kleiner Held. Wie würden solche Geschichten auf uns, auf unsere Gegenwart wirken?

Es ist unsere Entscheidung welche Geschichten wir uns und anderen Menschen erzählen.

Aufgaben:

  • Wir nehmen Heute noch ein wenig Zeit und schreiben unsere Geschichten auf. Wenn die Zeit nicht reicht, können wir auch erst mal Stichworte notieren und die aus unseren Geschichten resultierenden Überzeugungen.
  • Die ganze Woche über versuchen herauszufinden in welchen Situationen/Umständen unsere Geschichten wirken, und achten darauf ob unsere Überzeugungen immer noch bestätigt werden.
  • Am Ende der Woche ziehen wir Bilanz, sind uns Zusammenhänge aufgefallen? – Nun ändern wir unsere Geschichten, wir erzählen was Neues, konstruktives, wir erzählen andere Momente. Wir ändern auf diese Weise unsere Zukunft.

Wenn wir heute wieder all die Gedanken von Gestern denken, wird unser Morgen so werden wie unser Heute – Es ist unsere Entscheidung.

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Kategorien: erfüllt leben, Sinn

SFC 113 - Leidenschaften16.12.2017

Dies ist das 13. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.

Das Thema dieser Woche: „Leidenschaften“: das was wir gern tun, was wir gut können, was uns wichtig ist.
Es gibt Menschen die sagen Leidenschaften schaffen Leiden, mag sein. Ich denke das sind Menschen welche ungern ihre Komfortzone verlassen. Denn Leidenschaften, begeistert etwas Tun, Neues schaffen, geschieht am Äußersten Rand unserer Komfortzone. Mit Leidenschaft, mit Begeisterung etwas tun gibt uns Energie, schafft Lebensfreude und Sinn. Wir sind mit uns in Kontakt und fällen bewusst unsere eigenen Entscheidungen.

Aufgaben:

  • Heute noch nehmen wir uns ein Blatt Papier, quer, teilen es in 3 Spalten. Überschreiben die Spalten mit: „was ich gern tue“ (Unsere Leidenschaften), „Was ich gut kann“ (Unsere Fähigkeiten)und „Was mir wichtig ist“ (Unsere Werte), die 3 großen Ws im Leben. Wir schreiben wenigstens 10 Dinge in jede Spalte. Das können auch ganz einfach Dinge sein, die jeder kann oder gern macht, wie zum Beispiel, Fahrrad fahren, kochen, spielen…
    Nun schauen wir, ob wir Übereinstimmungen in der 1. und 2. Spalte finden, und ob diese mit Unseren Werten harmonieren.
  • Die ganze Woche über schauen wir die Praxis an, mit was leben wir unsere 16 wachen Stunden? Wir notieren es eine Woche lang, jeden Tag.
  • Am Ende der Woche vergleichen wir unser Blatt mit den 3 Spalten, mit dem was wir die Woche über notiert haben. In wie weit leben wir das was wir gerne tun, was uns wichtig ist, was wir können. Passt alles? Wenn nicht, wie können wir kurzfristig oder mittelfristig etwas ändern?

Hier der Link zu meinem Video auf YouTube dazu.

Wichtig
Für alles was wir tun haben wir Gründe, gute Gründe. Die Coaching-Methode mit den 3 Listen ist sehr machtvoll. Gerne unterstütze ich Sie bei einer ausführlichen, tiefer gehenden Arbeit damit.

Kategorien: erfüllt leben, Sinn, Kreativität

SFC 112 - Persönlichkeiten09.12.2017

Dies ist das 12. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.

Das Thema dieser Woche: „Persönlichkeiten“, das was wir sind, was wir im Laufe unseres Lebens entwickelt haben. 5 bis 10 sind es in der Regel. Und widersprüchlich sind sie in der Regel auch. Der Partyhengst, die Partyqueen und die Leseratte oder der Stubenhocker. Was tut uns gut, was leben wir richtig gern. All unsere Persönlichkeiten haben uns zu dem gemacht, was wir Heute sind.

Aufgaben für die kommend Woche:

  • Heute noch nehmen wir uns Zeit zu überlegen welche Persönlichkeiten wir sind, wir leben. Wir machen uns Gedanken darüber, ob es noch unsere sind, ob wir sie mögen, ob wir sie noch sinnvoll finden.
  • Die ganze Woche über nehmen wir uns zwischendurch Zeit, wenn auch nur für ein paar Minuten, und leben eine einzelne unserer Persönlichkeiten. Am besten wenn wir allein sind. In der Stadt, im Lokal, bei einer Veranstaltung… Wir leben bewusst eine Persönlichkeit. Erleben wie es sich anfühlt.
  • Am Ende der Woche schauen wir uns an was wir erlebt haben. Welche unserer Persönlichkeiten sind uns wichtig, wir markieren sie, versuchen sie miteinander in Einklang zu bringen.

Hier der Link zu meinem Video auf YouTube dazu.

Kategorien: erfüllt leben, Tools

SFC 111 - Rollen (Hüte)03.12.2017

Dies ist das 11. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.

Das Thema dieser Woche: „Rollen“ oder auch „Hüte“. Sie sind unser Leben. Manche tragen wir mit Freude und andere eher jammernd.

Die meisten Rollen haben wir selbst bewirkt, Rollen wie Mutter oder Vater sein, Student oder Arbeitnehmer. Andere Rollen, wie zum Beispiel ein Elternteil pflegen werden uns von aussen aufgesetzt.

Wichtig ist ob die Rollen die wir haben, die Hüte die wir tragen uns entsprechen oder nicht, ob sie uns erfüllen oder wir sie gar nicht leiden mögen und sie uns stressen oder krank machen.

Aufgaben für eine Woche:

  • Wir nehmen uns heute noch Zeit zu überlegen welche Rollen wir in unserem Leben spielen, wir bringe sie nach Wichtigkeit in Reihenfolge und markieren all die Rollen (Hüte) die wir gerne tragen, die uns Freude bereiten.
  • Die ganze Woche über achten wir darauf welche Rollen wir spielen. Nerven sie uns oder sind wir von Herzen dabei? Wir spüren richtig hinein, in jede unserer Rollen.
  • Am Ende der Woche überlegen wir noch einmal aus welchen Rollen unser Leben zur Zeit besteht. Ist alles so wie wir es uns wünschen oder wollen wir kurzfristig oder langfristig etwas ändern?

Hier der Link zu meinem Video auf YouTube dazu.

Kategorien: erfüllt leben, Tools

SFC 110 - Masken25.11.2017

Dies ist das 10. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.

Das Thema dieser Woche: „Masken“. Wir tragen sie Tag für Tag, womöglich sogar wenn wir allein sind.

Wir machen Gedanken darüber, welche Masken wir regelmäßig tragen, welche ziehen wir gleichmorgens auf? Entsprechen sie unserem eigentlichen Wesen oder sind sie uns ganz fremd. Je ferner uns eine Maske die wir tragen unserem eigenen Wesen ist desto eher macht ihr tragen uns krank. Masken tragen behindert unsere persönliche Entwicklung.

Hier die Aufgaben für diese Woche:
Wir nehmen uns heute noch Zeit und schreiben auf welche Masken wir immer wieder tragen. Wofür dienen sie uns?

Die nächsten 7 Tage beobachten wir uns tagsüber:

  • Welche Masken tragen wir?
  • Aus welchem Grund?
  • Wie fühlst wir uns mit der Maske?
  • Wie würden wir uns ohne sie fühlen?
  • Wie würden wir uns ohne die Maske verhalten?

Am Ende der Woche ziehen wir ein Resümee. Was haben wir herausgefunden?

Hier der Link zu meinem Video auf YouTube dazu.

Schon zweimal habe ich hier im Blog über Masken geschrieben. Hier die Links dazu: Maske und Masken

Kategorien: Erfolg, erfüllt leben

SFC 109 - Stille18.11.2017

Dies ist das 9. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.

Die „Stille“, ein ungewöhnliches Coaching-Tool. Schon davon gehört? :-)

Die Stille ist nicht sichtbar und auch nicht messbar, dafür ist sie „hörbar“ und erlebbar. Die Stille ist überall, doch nur im Jetzt ist sie zu finden. Unser Atem oder ein Klang können uns hinein führen. Stille entspannt, lässt uns Frieden in uns erleben. Sie öffnet einen Raum für Heilung oder Ideen.

Hier die Aufgabe für diese Woche:
- Jeden Tag, Morgens und Abends eine Minute oder länger, in die Stille eintauchen. Einfach so, aufrecht sitzend, mit geschlossenen Augen.
- Tagsüber immer wieder zwischendurch, mitten im Lärm der Welt, am besten still stehend oder sitzend, gern auch mit offenen Augen. Für ein paar Atemzüge, eine Minute oder länger die Stille in uns aufsuchen.

Es ist immer gut wenn wir uns unsere Erfahrungen notieren, mit Worten, oder auch gemalt. Angenehme. tiefe Erfahrungen werden leicht wieder vergessen.

Hier der Link zu meinem Video auf YouTube dazu.

Kategorien: Tools, erfüllt leben

SFC 107 - Spaziergang06.11.2017

Dies ist das 7. Thema zu meinen fortlaufenden Video-Training für Selbsterfahrung und mehr Lebensfreude pro Tag. Mehren wir unsere Lebensfreude, mehren wir auch die Lebensfreude der Menschen in unserer Nähe.

Das Thema dieser Woche: „Spaziergang“
Ein Coaching-Tool? Ja, auf jeden Fall. Jeder kann es ausführen, es kostet nur Zeit und bewirkt einiges auf verschiedenen Ebenen.

Wozu soll das gut sein?
Ein Spaziergang entspannt, entschleunigt, bringt frische Luft in unsere Lungen und bewegt unseren Körper, ganz natürlich. Er besteht aus ganz persönlicher Zeit, ohne Unterbrechung, nur für uns. Durch einfach nur aufmerksam gehen können wir Gedankenkreise durchbrechen und auf neue Ideen kommen.

Hier die Aufgabe:
Jeden Tag, einmal. Morgens oder Nachmittags bevor es dunkel wird, 10 Minuten bis eine Stunde, am besten 20-30 Minuten. Gemütlich gehen, allein, ohne zu reden. Nur schauen, hören, riechen, fühlen, ohne zu reagieren, bewusst und aufmerksam. Eine Woche lang. Wir erleben es selbst wie es uns damit geht und finden selbst heraus, ob diese halbe Stunde am Tag gut investierte Lebenszeit ist.

Gut ist, wenn wir uns Notizen über das machen, was wir erlebt haben.

Hier der Link zu meinem Video auf YouTube dazu.

Kategorien: Tools, erfüllt leben

SFC 105 - Kleine Meditation22.10.2017

Dies ist das 5. Thema zu meinen fortlaufenden Video-Training für mehr Lebensfreude pro Tag. Mehren wir unsere Lebensfreude, mehren wir auch die Lebensfreude der Menschen in unserer Nähe.

Das Thema dieser Woche: „Kleine Meditationen“
Meditation ist Meditation, ob klein oder groß.

Die 3 “W’s” der Meditation: Was, Wozu, Wie
Was – Stille, loslassen, “abschalten”, ganz im Jetzt sich selbst erleben.
Wozu – Entspannung, zur Ruhe kommen, Auseinandersetzung mit sich selbst.
Wie – Es gibt viele Formen der Meditation zum Beispiel sitzen: still, aufrecht, mit halb geschlossenen Augen, dem Atem folgen. Eine Minute oder länger. Beim Zen in der Regel 25 Minuten (oft mehrmals hintereinander.
Oder still gehen, in der Natur, nur schauen, erleben, ohne zu reagieren, dem Atem folgen, nur das bewegen was zum Gehen benötigt wird.
Jeder kann es und jeder profitiert davon. Wichtig ist es, bevor man die Lust verliert, die richtige zu finden.

Drei Übungen für die nächste Woche:
Still sitzen für 1 Minute – Morgens und Abends
Still gehen, 10 Minuten – Am Nachmittag
Still schauen – Mehrmals am Tag zwischendurch

Das erlebte zu notieren ist immer wieder sinnvoll.

Hier der Link zu meinem Video auf YouTube dazu.

Kategorien: Tools, erfüllt leben

SFC 104 - Gute Gewohnheiten15.10.2017

Dies ist das 4. Thema zu meinen fortlaufenden Video-Training für mehr Lebensfreude pro Tag. Mehren wir unsere Lebensfreude, mehren wir auch die Lebensfreude der Menschen in unserer Nähe.

Das Thema dieser Woche: „Gute Gewohnheiten“
Für mich eigentlich ein Widerspruch in sich :-)

„Unbewusste Gewohnheiten verkürzen unser Leben“
„Schlechte Gewohnheiten haben Folgen“
„Gute Gewohnheiten bringen uns leichter in die Lebensfreude“
„Bewusste Gewohnheiten sorgen für stetige Entwicklung“

Wir versuchen uns diese Woche gute Gewohnheiten zu setzen, eine Morgen- oder/und eine Abendroutine und zwischendurch in bestimmten Situationen oder Zeitfenstern.

Hier der Link zu meinem Video auf YouTube dazu.

Kategorien: Tools, erfüllt leben

SFC 102 - Lächeln01.10.2017

Dies ist das 2. Thema zu meinen fortlaufenden Video-Training für mehr Lebensfreude pro Tag. Mehren wir unsere Lebensfreude, mehren wir auch die Lebensfreude der Menschen in unserer Nähe.

Das Thema dieser Woche: „Lächeln“
Lächeln entspannt, gibt uns positive Energie, bringt uns in Kontakt mit anderen Menschen. Mit unserem Lächeln erhellen wir unser Leben und das Leben der Menschen in unserer Nähe.

Eine Woche lang üben, so oft wir daran denken. Wir notieren uns jeden Abend, wie es uns ergangen ist, unsere Erfahrungen und Erkenntnisse.

Hier der Link zu meinem Video auf YouTube dazu.

Kategorien: Tools, erfüllt leben

SFC 101 - Aufmerksamkeit24.09.2017

Dies ist das erste Thema zu meinem neuen fortlaufenden Video-Training für mehr Lebensfreude pro Tag.
Mehren wir unsere Lebensfreude, mehren wir auch die Lebensfreude der Menschen in unserer Nähe.

Thema ist „Aufmerksamkeit“
Aufmerksamkeit ist Energie, geistige Energie. Aufmerksamkeit braucht Zeit, unsere Lebenszeit. – Worum geht es?
1. Uns bewusst zu sein worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten.
2. Uns fragen, dient das worauf wir uns gerade ausrichten unserer Lebensfreude.
3. Unsere Einstellung zu dem worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten.

Wir achten wenn möglich den ganzen Tag über auf diese Punkte. Wir notieren uns abends wie es uns ergangen ist, unsere Erfahrungen und unsere Erkenntnisse.

Hier der Link zu meinem Video auf YouTube dazu.

PS: Dies ist die erste Videofolge Trainings zur persönlichen Entwicklung. Die ersten 99 Folgen waren tägliche Textbeiträge mit kleinen Anregungen. Sie finden Sie in meinem Blog: Sonnenzentrum Tagebuch

Kategorien: Tools, erfüllt leben

SFC 103 - Persönliche Werte07.10.2017

Dies ist das 3. Thema zu meinen fortlaufenden Video-Training für mehr Lebensfreude pro Tag. Mehren wir unsere Lebensfreude, mehren wir auch die Lebensfreude der Menschen in unserer Nähe.

Die Beschäftigung mit unseren Werten bringt uns in Kontakt mit uns selbst und ermöglicht so persönliche Entwicklung.

Fällt es uns schwer unsere Wünsche und Ziele zu erreichen so liegt es oft daran, dass sie in Konflikt mit unseren Werten stehen.

Hier nochmal meine Aussagen
zur 1. Übung:
„Was uns wichtig ist, ist Teil unserer Werte, und Teil unserer Identität“

zur 2. Übung:
„Das was wir den ganzen Tag über denken, sagen und tun, ist das was uns wichtig ist. Daraus entwickeln sich unsere Werte“
„Die Menschen und Dinge, mit denen wir uns tag-täglich umgeben sind uns wichtig, aus ihnen entstehen unsere Werte.“
„Das Umfeld in dem wir uns Tag für Tag bewegen, und unsere Einstellung dazu, prägt unsere Gedanken uns das was wir sagen und tun. Es wird zu einem Teil von uns, ob wir es wollen oder nicht. – Und so spiegelt es unsere Werte.“

Wenn wir unsere Werte ein Stück weit kennen entsteht die Frage: In wie weit stehen unsere gedachten Werte und das was wir leben in Konflikt?

Wie es auch ist, es ist gut so. Es geht erstmal darum, dass wir uns unserer Werte bewusst sind.

Hier der Link zu meinem Video auf YouTube dazu.

Weitere Blogbeiträge zum Thema “Werte”:
Coaching Einstieg – Fragen zur Selbstreflektion
Was mache ich eigentlich gern ?

Kategorien: erfüllt leben, Sinn

Maske24.06.2017

CoachingKarte_84Ich glaube Masken finden wir überall. Womöglich läuft niemand ohne Maske rum. Ein schickeres Wort für Maske ist Rollen. Alle Menschen spielen ihre Rollen, tragen ihre “Hüte”. Bei der Arbeit in der Familie, mit Freunden, im Urlaub… Das ist so, Menschen sind so. Was für mich wichtig ist, ist dass ich mir dessen bewusst bin und spielerisch damit umgehe. Jede Kleidung, die Handtasche, das Auto, sogar eine Haarspange kann, und ist in der Regel, Teil der Maske die wir tragen.
Wie viele Masken haben wir? Macht es uns Spaß sie zu tragen oder sind sie uns eine Last. Tragen wir sie freiwillig oder wird (wurde) sie uns aufgesetzt. Macht sie uns freundlich, wollen wir mehr Beachtung oder eher unscheinbar sein?

Die Karte “Maske” ist eine von mehr als 80 Karten aus dem Coaching Karten Set.

Kategorien: Coaching Karten, erfüllt leben

Unsere eigene Welt05.06.2017

Das jeder Mensch in seiner eigenen Welt lebt ist hinlänglich bekannt. Wie kommt es dazu?

Jeder Mensch zieht seine eigene Welt an. Stoffwechsel allein reicht nicht, dass sie sich verändert oder entwickelt. – Klemens Burkhardt

Alles was in unserer Welt ist, haben wir selbst hinein gezogen, seit unserem ersten Atemzug. Wenn uns dann, nach 20, 40, 80 Jahren bewusst wird dass es so war, können wir daran etwas ändern – wenn wir wollen.

Wichtig dabei ist zu wissen, dass unsere Welt nur ein begrenztes Fassungsvermögen hat. Immer wenn wir etwas hineinziehen fällt irgendetwas anderes raus.

Wollen wir etwas ändern oder uns Entwickeln müssen wir ANDERE Dinge, Menschen, Umstände in unser Leben ziehen. Denken wir das gleiche wie immer, bleibt unsere Welt wie sie ist.

Kategorien: Erfolg, erfüllt leben

Wo liegt das Leben ?03.06.2017

IMG_5514Eben ist mir dieses Kalenderblatt in die Hände gefallen, von einem winzigen Abreißkalender (keine 4cm breit) und noch nicht mal 27 Jahre alt. Eigentlich ist ein Tages-Abreißkalender etwas sehr schönes, besonders wenn vorne platz für eigene Notizen wäre: Morgens hat man einen Tag vor sich, mit freiem Raum. Am Abend hat man ihn gelebt, notiert sich was wichtig war, reißt das Blatt ab und legt es zu den andern in das große Bonbonglas “Leben”

Der Spruch von Wilhelm Raabe hat mich zu folgendem Gedanken angeregt:

Unser Leben leben liegt nicht vor uns, es liegt immer hinter uns !
Vor uns liegen Möglichkeiten !!

Kategorien: erfüllt leben

Vorschlag, Vorsatz, Vorwurf, Vorurteil17.05.2017

Ich stelle mir ein Bild vor: Zwei Menschen stehen sich gegenüber, vielleicht mit anderthalb Meter Abstand, sie wollen kommunizieren sich austauschen,zwischen Ihnen liegen Vorschläge, Vorwürfe Vorurteile wie große Steine, sie können nicht aufeinander zugehen.

Oder ein anderes Bild: Ich möchte regelmäßig Joggen oder eine Fremdsprache lernen. Vor mir, weit entfernt oder sehr dicht liegt mein Ziel. Zwischen mir und meinem Ziel liegen meine Vorsätze, die Vorschläge und Vorwürfe von Anderen, wie große Steine. Der Weg könnte so leicht sein. Sehe ich nun aber diese großen Steine, mache ich etwas ganz anderes und mit der Zeit scheint mein Ziel unerreichbar.

Eine Lösung vielleicht: Keine Vor…, jede/r Vor… bringt Stress. Es einfach tun, oder eben nicht tun, ganz ohne Wertung. Und spüren, erleben wie es sich anfühlt, Tag für Tag.

Kategorien: erfüllt leben

Was machen bei einem Tief ?30.04.2017

Ein Tief kommt oft unerwartet, es schleicht sich so ein.
(auf gut schwäbisch: oms nom gugga hägama do drin)
Meist merken weit es erst wenn wir ganz unten sind. Und dann sieht plötzlich alles ganz duster aus und wir denken womöglich dass es nur uns so geht und dass es schon immer so ist.

Ratschläge gibt es derer viele und meist sind sie von jenen Menschen ausgedacht denen es gerade super geht.
Hier noch eine Anregung von mir:

Entspannt bleiben
weiter leben
und ganz wichtig:
nicht recht haben wollen.

Das heißt, offen sein, hinschauen – was bringt der nächste Moment, der nächste Tag.

Kategorien: Tools, erfüllt leben

Umstände und Gedanken15.04.2017

Es gibt Umstände und Gedanken.

Umstände sind zum Beispiel: Mein Partner hat mich betrogen, mein Partner hat mich verlassen. Oder: Ich bin entlassen worden, Ich habe keinen Erfolg im Beruf…

Das was auf uns wirkt, und traurig macht, wütend, verzweifelt… sind nicht die Umstände sondern unsere Gedanken über die Umstände.

In der Regel steckt hinter einem Gedanken wie „Mein Partner hat mich verlassen“ noch eine Wertung, wie zum Beispiel: „Ich bin nicht gut genug“

Die Wirkung unserer Gedanken erleben wir nur solange wir sie denken.

Die Umstände mögen unangenehm sein, was wir fühlen, wie es uns geht wird bestimmt durch das was wir denken. Mag sein, dass es nicht immer leicht ist etwas hilfreiches zu denken, aber bedenken Sie, auch das ist ein Gedanke und hinter jedem Gedanke steht eine Entscheidung. Und das schöne ist, wir haben Tag für Tag die Möglichkeit uns neu zu entscheiden.

Kategorien: erfüllt leben, Erfolg

Es ist unsere Entscheidung11.03.2017

Leben ist subjektiv.

Schon im nächsten Moment ist dieser Vergangenheit. Nur wenige Momente unseres Lebens bestimmen unsere Vergangenheit. Wir entscheiden selbst welche Momente das sind und wie wir diese erleben.

W.11

Kategorien: Sinn, erfüllt leben

Masken12.02.2017

Des_Egos_Maske_250Beim Fasching und in Spiel sind sie wunderbar um in eine andere Rolle zu schlüpfen. Es macht Spaß und kann sehr spannend sein. Fürs „wirkliche" Leben sind mir da ein paar Fragen eingefallen:

Ist verdrängen, eine Maske tragen? – Trage ich eine Maske? – Ist sich ablenken schon verdrängen? – Sehe ich so aus, als wenn ich eine Maske trage? – Kann man es sehen, wenn Menschen eine Maske tragen, wenn das was man sieht nicht echt, nur aufgesetzt ist? – Wann, wie, wird eine Maske echt, zu einem Teil meiner selbst? Und ist diese Maske dann echt oder ist dieses Teil meiner Selbst auch nur aufgesetzt? – Sind womöglich alle unsere Rollen die wir spielen nur aufgesetzt? – Bleibt etwas übrig, wenn all unsere Rollen wegfallen? – Ist das wahre Selbst noch individuell oder schon das Globale? – Wenn ich eine Maske abnehme, was habe ich dann in der Hand? – Was macht eine Maske so wichtig? – Würden wir uns ohne Masken noch verstehen? – Wenn wir uns lieben, lieben wir dann nur eine Maske? – Wenn wir einen anderen mögen oder verstehen ist es dann nur seine Maske, seine Rolle? – Lieben wir die Natur deshalb, weil sie keine Maske trägt? – Mögen wir Filme deshalb, weil wir Rollenspiele mögen? – Wie viele Masken trage ich? – Wie viele Masken habe ich? – Was trage ich, wenn ich allein bin? – Was brauche ich, damit ich mich richtig wohl und Zuhause fühle?

Kategorien: erfüllt leben

Coaching Einstieg - Fragen zur Selbstreflektion27.11.2016

Mit der Beantwortung der folgenden Fragen “entdecken” Sie Ihre Werte, können Sie ganz gut sehen worum es Ihnen geht und wo Sie stehen.

  • Was macht Ihnen Freude?
  • Was tun Sie richtig gern?
  • Was ist Ihnen wichtig?
  • Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
  • Was finden Sie richtig schlimm?
  • Was, in Ihrem täglichen Leben, nervt Sie, mögen Sie gar nicht?
  • Was müssen Sie tun, wollen es aber nicht?
  • Was wollen Sie tun, können es aber nicht?

In einer Gruppe ist es sinnvoll nur eine dieser Fragen zu stellen und darüber zu sprechen.

Kategorien: Tools, erfüllt leben, Aktuell

Leichtigkeit und Wertschätzung10.11.2016

W.13

Kategorien: erfüllt leben

Etwas verändern31.10.2016

wenn_ich_moechte Nein, so einfach ist das nicht. Erst einmal jammer ich noch eine Runde und dann schaue ich wem ich die Schuld für irgendwas geben kann – dann sehen wir weiter.
Ja, das hört sich nach einem guten Plan an, und Morgen ist dann alles wieder gut.

Dann, dann, dann…

“Wenn wir den Tag mit den selben Gedanken wie Gestern beginnen, dann brauchen wir uns nicht zu wundern, dass wir das selbe erleben.”

Ja, die Zusammenhänge sind einfach. Leider bedeutet das nicht, dass die Umsetzung immer leicht sein wird.

Kategorien: erfüllt leben

Leben - Tod16.10.2016

Ich hab gelesen dass Rauchen tödlich ist. Leben auch, und zwar noch sicherer als Rauchen, bisher hat noch jedes Leben mit dem Tod geendet. Selbst Erfolg, viel Macht und Reichtum schützen nicht vor dem Tod. Alexander der Große soll gesagt haben (natürlich eher gegen Ende seines Lebens) „Mit leeren Händen bin ich gekommen und mit leeren Händen werde ich gehen.“

Ich will hier keine Schwarzmalerei betreiben, aber für mich ist es sinnvoll, im Sinn zu haben, dass das Spiel hier auf der Erde irgendwann zu Ende ist. Mich bringt dieser Gedanke in die Gegenwart, und ins wertschätzen dessen was ich habe, kann und tue. Ins Wertschätzen der Menschen die mir nahe stehen und der Möglichkeiten die sich mir Tag für Tag bieten.

Kategorien: erfüllt leben, Sinn

Eine Pause04.10.2016

Manchmal, womöglich jeden Tag ist es sinnvoll eine Pause zu machen, das heißt für eine bestimmte Zeit den Körper zu entspannen und etwas ganz anderes zu denken. Auf etwas anderes schauen und für ganz neue Gedanken ein wenig Raum im Kopf schaffen.

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Eine Pause beginnt dann, wenn wir nicht mehr an das denken, was wir vorher gemacht haben.

Kategorien: Erfolg, erfüllt leben

Entscheiden24.09.2016

Wenn uns Entscheidungen schwer fallen ist es hilfreich einen Schritt zurück zu treten. Vielleicht so weit, dass wir so tun können als wenn die Entscheidung gar nicht unsere ist, sondern die eines Freundes. Mit Abstand können wir klarer schauen und unbefangener die Fakten sehen und abwägen.

Eine grundsätzliche Frage sollte zuerst gestellt werden: Ist es an der Zeit zu entscheiden? Wenn es an der Zeit ist, wägen wir die Fakten ab, entscheiden, und erstellen einen Handlungsplan. Am besten beginnen wir gleich mit der Umsetzung der ersten geplanten Aufgabe.

Kategorien: Erfolg, erfüllt leben

Nacht23.09.2016

64_NachtNacht ist draußen. Die Nacht “zieht an” oder macht Angst. Am Tag denken wir an die Nacht, unsere Wünsche und Befürchtungen werden wach. In der Nacht sehen wir nur das was sie uns zeigt, wir sehen es so wie wir es sehen wollen. Es sind unsere Fantasien, denen sie Raum gibt, so können wir in der Nacht so manches von uns entdecken.
Die Nacht gibt es auch in uns. Oft ist es das was wir nicht so gern sehen, was uns Angst macht, vielleicht unsere ungezügelten Gedanken, wir träumen ohne konkret zu werden.
Sind wir allein, konfrontiert uns die Nacht mit unseren eigenen Gedanken, und lässt sie uns fühlen. Wie fühlt sich das an was am Tag nicht an die Oberfläche darf? Geben wir ihnen ein wenig Raum, auch sie wollen angenommen und in den Arm genommen werden.

Die Karte “Nacht” ist eine von mehr als 80 Karten aus dem Coaching Karten Set.

Kategorien: Coaching Karten, erfüllt leben

Was mache ich eigentlich gern ? (Die 4 Listen)13.08.2016

Kinder wissen es in der Regel. Schon als junger Erwachsener hat man oft keine Ahnung mehr. Das „Leben“ wartet, welches ist der richtige Beruf. Es geht ums Geld verdienen, die Kariere und womöglich auch Familie. Was man gern macht wird bestenfalls zum Hobby und verliert sich meist in den alltäglichen „Pflichten“.
Mit 65 dann, wenn das Leben (der Beruf eben) plötzlich zu Ende ist, hat man längst vergessen oder verlernt, was man gern macht. Auf einmal stellt man selbst die Frage nach dem Sinn und steht da wie mit 18, nur nicht ganz so fit.
Zu oft sind es Andere die wissen was sinnvoll ist, die einem sage worum es geht, was das „richtige“ für einen ist.
In der Regel leben Selbstständige, Künstler, Musiker, Sportler ihr Ding, tun das was sie gern machen. Vielleicht werden sie deshalb oft zu Idolen gemacht.

Was wir gern machen ist ein Teil unseres Wesens. Es kann sich von Lebensabschnitt zu Lebensabschnitt ändern. Aus dem was wir gern machen entwickelt sich der Sinn unseres Lebens.

Hier ein einfaches „Tool“ wie Sie herausfinden können, was ein Teil Ihres Wesens ist:

Schreiben Sie vier Listen

1. Liste: Ihre Fähigkeiten, alles das, was Sie gut können, auch ganz “normale" Dinge wie Auto fahren, Kochen, zuhören…
2. Liste: Ihre Leidenschaften, das was Ihnen richtig Spaß macht. Schreiben Sie auch Dinge auf von denen Sie denken, dass sie es sind oder sein könnten.
3. Liste: Was Ihnen in Ihrem Leben wichtig ist, Ihre Werte. Dinge wie: Spaß, Ehrlichkeit, Freiheit, Glaube, Verbindlichkeit, Familie, allein sein, viele Freunde, Reisen, ein Hund, Kariere, Unabhängigkeit, Partner und so weiter.
4. Liste: Was Sie tun, Tag für Tag. Bei der Arbeit, Zuhause, mit Freunden, am Wochenende…

Nun schauen Sie sich Ihre Listen an.

Haben Sie Fähigkeiten entwickelt zu denen es keine Leidenschaften gibt? Haben Sie Leidenschaften die Sie noch nie ausprobiert haben. Sind Ihnen Dinge wichtig die Sie schon lange übersehen haben. Finden Sie heraus was Sie glücklich macht, was sie weiter entwickeln wollen, im Sinne Ihrer Werte. Erinnern Sie sich an diese Erkenntnisse wenn Sie unzufrieden sind.

Hier die drei Listen als PDF zum herunterladen und ausdrucken: Die_4_Listen

Kategorien: Tools, erfüllt leben, Aktuell

Kleine Meditation30.07.2016


Einfach still sein, schauen und atmen.
Immer wieder zwischendurch ist das wunderbar für einen entspannten Tag.

Kategorien: erfüllt leben

Was wir sehen29.02.2016

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Was wir sehen ist nur, wie es für uns ist

(Eine weile darüber nachdenken, es ist wirklich so – immer.)

Diese Aussage beinhaltet auch, dass es immer noch andere Sichtweisen gibt.
Sichtweisen die für andere Menschen genauso wahr sind, wie unsere Sichtweise für uns.

Kategorien: erfüllt leben

Etwas neues im Leben lernen16.02.2016

Zwei zu beachtende Punkte

1. Spruch:
„Wie alt werde ich sein bis ich Klavier spielen kann ??“
„Genauso alt wie Du sein wirst, wenn Du es nicht gelernt hast.“

Eine Fähigkeit zu haben die einem Freude bereitet, die einen erfüllt, ist etwas wundervolles.
So lohnt es sich, sich dafür Zeit zu nehmen.

2. Spruch:
„Der Weg ist das Ziel“

Das erlernen einer Fähigkeit ist Teil des Lebens. Das erlernen, üben, selbst ist schon Sinn, ist schon ein Ergebnis. Das Leben ist ständiges Entwickeln. Das Leben selbst hat kein Ziel, es findet Jetzt statt. Tag für Tag, vom Anfang bis zum Ende. Der Sinn liegt in dem was wir jetzt tun, was wir jetzt erleben.

Kategorien: Sinn, erfüllt leben

Weisheiten26.01.2016

Viele Menschen brauchen keine Weisheiten,
sie leben einfach so ihr Leben,
in Frieden oder ihn Unfrieden.

Weisheiten brauchen Zeit, sind unbequem oder stören einfach nur.
Weisheiten werden nicht erarbeitet oder gelebt sondern verschenkt.
Weisheiten sind Theorie, nutzlos ist Beiwerk im Lebenskampf.
Weisheiten machen unzufrieden. In dieser Welt voller Mängel sollten Sie verboten werden.
Weisheiten zeigen auf etwas das niemand sehen will.
Weil es zu viele Weisheiten gibt sind sie nichts wert.

Eine Weisheit genügt um im täglichen Alltag aufzuwachen.
„Morgen ist auch noch ein Tag – vielleicht.“
Erkläre sie Dir selbst, finde heraus was sie für Dich bedeutet und staune.

Kategorien: Erfolg, erfüllt leben

Reden verhindert Tun10.08.2015

Natürlich stimmt auch das Gegenteil (wie bei vielen Weisheiten)

Das erinnert mich an: “Hunde die bellen beißen nicht” Das stimmt schon, aber was ist, wenn er aufhört mit Bellen.

Hier will ich nur mal den Gedanken in Worten Formulieren der mir immer wieder in den Sinn kommt, wenn ich Menschen reden höre.

Mir kommt es so vor, als wenn solche Menschen Angst vor dem Tun und den möglichen Folgen haben.

Mögliche Folgen: Kritik, Fehler, Erfolg, Fortschritt, Veränderung, Entwicklung…

Wenn Sie abundzu dazu gehören, wäre se sinnvoll sich mal mit Ihrem Bezug zu “den möglichen Folgendes Tuns” zu beschäftigen. So ganz ehrlich, im Stillen. Oder mit einem Coach.

Kategorien: Erfolg, erfüllt leben

Interesse inspiriert04.08.2015

Meine “Erkenntnis des Tages” vom 29.7.15:
“Hat jemand Interesse an dem was ich tue, werde ich inspiriert dran zu bleiben, weiter zu machen.”

Wichtig hierbei: nicht nur das Interesse Anderer an meiner Arbeit, sondern auch mein eigenes Interesse an meiner Arbeit kann mich inspirieren.

Kategorien: Kreativität, erfüllt leben

Erkenntnis des Tages – 28.6.1503.08.2015

Wenn ich etwas umsetzen möchte, muss ich schauen, dass ich Spaß daran habe

(Vielleicht: Wenn ich keinen Spass an etwas finden kann, ist es nicht meines, ist es womöglich besser es jemandem anderen zu überlassen.)

Kategorien: Sinn, erfüllt leben

Neue Sichtweisen23.08.2015

Erkenntnis des Tages (EdTag): „Von alten Menschen kann man genauso lernen wie von kleinen Kindern.
Kann man lernen die eingefahrenen Sichtweisen zu öffnen und so im Gewohnten neues zu entdecken.“

Das besondere dabei ist, man kann die Anregung für neue Sichtweisen annehmen, wenn das Mensch uns gegenüber es uns vormacht und wenn er genau das Gegenteil zeigt, nämlich festhält.

Was sicher alle wissen, kleine Kinder können sich leichter aus ihren eingefahrenen Gleisen befreien als ältere Menschen. Hm? – Schränkt uns das Alter ein?

Kategorien: erfüllt leben

Tue es jetzt05.09.2014

Je mehr man etwas aufschiebt, hinauszögert, desto kleiner wird es. Unbedeutender, unwichtiger.
Manche Dinge erledigen sich dadurch.
Andere Dinge, die mir eigentlich wichtig waren finde ich nicht mehr, sind versäumt oder auch verdrängt.
Zum Beispiel einem anderen Menschen etwas zu sagen oder etwas das mir wichtig ist zu tun.

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Meine Mutter hat diesen ersten Gedanken ausgesprochen, als sie mein Buch mit den 65 Fotos und den hunderten Projekten angeschaut hat. Sie meinte, es ist nicht gut, wenn ich das was ich vorhabe, was mir wichtig ist, nicht zeitnah ausführe. Es ist verloren und das ist schade.
“Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.” – Erich Kästner
Was du Heute tun kannst, erledige Heute.” – Prem Pal Sing Rawat
schieben wir etwas für uns wichtiges vor uns her, erledigen es nicht, wird es immer kleiner, unbedeutender. Es geht uns verloren. Oft geht auch ein kleineres oder größeres Stück von uns mit verloren.
PS: Das Bild ist nur im Beitrag, damit mal wieder ein Bild im Beitrag ist.
Auch wenn es nur ein Schatten eines Herzens ist, es ist ein Herz.

Kategorien: erfüllt leben

Glaube03.09.2014

Der schönste und stärkste Glaube ist der Glaube an die Liebe.
Liebe schließt alles mit ein, jeden Menschen, jeden Umstand, jedes Wesen.
Nimmt alles an und lässt auch los.

Diese Liebe kennt kein Gegenteil weil die allumfassende Energie ihre Quelle ist.

Kategorien: erfüllt leben

Selektive Wahrnehmung und Recht haben wollen01.09.2014

Der Mensch ist der größte Künstler in selektiver Wahrnehmung.
Was Menschen am besten können ist: recht haben wollen.
Die Kombination von beidem ist überaus menschlich
aber keineswegs förderlich für ein glückliches und erfülltes Leben.
Möglicherweise stattdessen für ein weltlich erfolgreiches Leben.

Wie im richtigen Leben: eine ganz persönliche Entscheidung.
Für mich passen dazu die Stichworte bewusst und achtsam.
Bin ich mir meiner Verhaltensweisen, Handlungen und meiner Rede bewusst bin, kann ich mich in jedem Moment neu für das entscheiden was mir wichtig ist.

Kategorien: erfüllt leben

Nur 4 Fragen für ein glückliches Leben30.07.2012

Was will ICH eigentlich?
Will ich es wirklich?
Welches Bedürfnis erfülle ich mir mit dem was ich will?
Ist die Art, mir auf diese Weise mein Bedürfnis zu erfüllen, für alle Beteiligten die liebevollste?
(Frei nach Marshall B. Rosenberg)

Kategorien: Tools, erfüllt leben

Ein Tag, ein Leben27.09.2011

Für mich ist jeder Tag wie ein neues Leben, so ein bischen. Nur mit dem Unterschied, dass wir uns an unsere Vorleben erinnern, naja ein wenig.
Und genau das ist das Problem, wir füllen unseren neuen Tag mit Gedanken aus unseren vergangenen Leben, vergangenen Tagen, fast zu 100%. Kein wunder, dass wir die selben Tage wieder und wieder leben.
Genau genommen ist jeder Tag neutral, wir sind es, die unseren Tag mit Befürchtungen, Freuden und all unseren Gewohnheiten von Gestern füllen. Da ist kein Platz für ein neues Bild, eine Veränderung.

Kategorien: erfüllt leben

Was wir hineingießen ist auch drin23.09.2011

Das worüber wir uns wundern ist für uns magisch.

Eckart von Hirschhausen spricht von einer magischen Tasse, die er in seiner “Glücksbox” verkauft: Sie füllt sich, sobald man etwas hineingießt. – Nicht magisch? Genauso magisch wie:

Wir denken negativ und wundern uns, dass es uns schlecht geht.

Wir reden Menschen ein, dass sie es nicht können und wundern uns, dass sie es nicht schaffen.

Wir zweifeln an unseren Fähigkeiten und wundern uns dass wir nicht erfolgreich sind.

Kategorien: erfüllt leben

Nur gerade jetzt19.09.2011

Du siehst nur ein kleines Stück deines Weges, nur von gerade eben bis gleich. Schaust du während du gehst tiefer in die Vergangenheit, siehst du nicht mehr was kommt. Blickst du weiter in die Zukunft, verlierst du das was ist. Nur das Stück deines Weges, auf dem du gerade gehst, kannst du wirklich sehen.

Kategorien: erfüllt leben

Freiheit23.08.2011

freiheit.jpgGedanken zur Karte “Freiheit” aus meinem “Gefühle des Herzens” Karten-Set
Gemalt von Susanne Steinhauer-Paraquin

Freiheit ist, wenn ich etwas anderes denken, sagen und tun kann als Gestern. Unser Gefängnis sind nicht die Umstände sondern sind wir selbst, sind unsere Muster und unsere, immer wieder gleichen, Entscheidungen. Das anzunehmen ist unser erste große Schritt in die Freiheit.

Autonomie und Kreativität ist gelebte Freiheit. Es geht nicht darum jeden Tag etwas anderes zu tun, oder zu prüfen warum wir nicht etwas anderes tun. Es geht darum bei uns selbst zu sein, mit uns selbst verbunden, uns selbst auszudrücken. Frieden in uns und ein Gefühl von Liebe wird die Folge sein.

Kategorien: Erfolg, erfüllt leben

Die Absurdität des Roten Teppichs21.08.2011

Ich glaube seit es Menschen gibt, gibt es einen Roten Teppich. Interessant wäre es zu erforschen seit wann er rot, und aus Stoff ist.
Menschen lieben und brauchen Unterschiede. Menschen wollen etwas besonderes sein und sie wollen von Anderen so gesehen werden. Menschen wollen andere Menschen, die besonders sind sehen, kennen, berühren, besser noch, von ihnen gesehen, gekannt oder berührt werden.

Was Menschen glücklich macht wenn sie oben stehen, “erfolgreich” sind und bewundert werden ist bekannt. Jeder hat es, vielleicht auch nur im ganz kleinen, schon einmal erlebt. Aber was ist es das einen Menschen einen Anderen bewundern lässt? Warum wollen Menschen in der Nähe eines Anderen, vermeindlich besondern Menschen sein? Meinen sie dass Ruhm abfärbt? Ich meine, im Sturm ihrer Begeisterung können sie sich für Momente, so wie der besondere Mensch fühlen, den sie bewundern.
Was wäre der Rote Teppich für die besonderen Menschen, wenn niemand da wäre, der sie bewundert. Und was könnte der Rote Teppich für die “normalen” Menschen sein, wenn sie einmal, ohne dass es jemand sieht, darüber gehen und sich selbst ganz besonders fühlen?

Überall in unserem Leben, in unserem Alltag lauern sie, die großen und kleinen Roten Teppiche. Besonders sein, bewundert werden, schon als kleines Kind genießen wir das gute Gefühl, des bewundert werdens. Später dann, wenn wir erkennen, dass in unserer Gesellschaft nicht jeder besonders sein kann, bewundern wir die, die es geschafft haben. Und unsere Bewunderung gibt uns ein kleinwenig ihrer Besonderheit, scheinbar. Wir gehören dazu, sind ein Teil von Ihnen, den Besonderen. Ja, wir machen sie zu dem was sie sind.

Du meinst, ihre besonderen Fähigkeiten machen sie zu etwas besonderem? – Nein, ganz sicher nicht. Es gibt viele Andere mit ihren Fähigkeiten, doch keiner kennt sie, niemand bewundert sie. Viele tun etwas besonderes, sind Helden, doch keiner bemerkt es. So bewundert sie niemand und sie sind nichts Besonderes, so wie ich und du.

So machen wir durch unsere Bewunderung irgendwelche Menschen zu etwas Besonderem, wir bringen diese Menschen, denen wir garnichts bedeuten, auf den Roten Teppich und stellen uns davor um sie zu bewundern.

Nochmal: die berühmten, tollen Menschen sind nicht besoners, weil sie so toll sind, sondern weil sie von uns bewundert werden. Würden wir sie nicht bewundern, wären sie so toll, wie viele andere auch und nichts besonderes mehr. – So lasst uns das besonders machen, was uns wichtig ist, Menschen, Tiere, Pflanzen, Dinge, Orte, die uns etwas bedeuten – angefangen bei uns selbst.

Und wenn wir genug davon haben, erkannt haben, dass jeder, dass alles auf seine Weise besonders ist, dann lassen wir es einfach sein. Finden die Menschen auf und neben den Roten Teppich gleichtoll und gleich liebenswert. So können wir, egal was wir erleben genießen. Es ist ein Spiel, unser Spiel, lasst es uns gemeinsam spielen, ohne trennende Größenunterschiede.

Kategorien: Erfolg, erfüllt leben

Liebst Du mich ?21.08.2015

Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg

Kommunikation, so einfach sie scheint, so schwierig kann sie manchmal sein.
Oft versteckt sich die “Gewalt” in ganz kleinen, einfachen Fragen, wie zum Beispiel: “Liebst Du mich?” Ein wunderbares, kleines Video von Marshall B. Rosenberg verdeutlicht das:

Hier zum Video bei YouTube

Kategorien: Tools, erfüllt leben

Unser Leben unsere Entscheidungen27.08.2015

Unser Leben, unser Alltag, Tag für Tag, besteht aus ständigen Entscheidungen. Die meisten von ihnen sind uns garnicht mehr als solche bewusst. – Ist auch ok, ist nichts falsches dran.

Wir sollten aber bedenken, nur wenn uns eine Wahlmöglichkeit bewusst ist können wir sie auch wahrnehmen und selber entscheiden.
Kaufen wir zum Beispiel immer die selbe Zahnkrem und wissen schon garnicht mehr warum. War es eine alte Erfahrung, die ständige Werbung, oder… Unbewusstes Leben, macht unser Leben eng und einfach. Wir werden manipulierbar und fühlen uns unserem Schicksal ausgeliefert.

In der Regel ist es nicht sinnvoll den Lauf unseres Lebens Anderen oder dem Schicksal zu überlassen. Auch wenn es uns nicht leicht fällt zu entscheiden, wir Angst davor haben falsch zu entscheiden, ist es sinnvoll bedeutende Entscheidungen selber zu fällen, oder?

Kategorien: erfüllt leben